Allgemeine Berichte | 29.01.2019

Bergkameradschaft Wehrer Watzmänner

Sigi Nelles wird neuer Wanderkönig

Die Wandergruppe am Lydiaturm.privat

Wehr. Im Wanderjahr 2018 hatte Sigi Nelles aus Bad Breisig bei den Wehrer Watzmännern im Wanderkönig-Wettbewerb zum zweiten Mal die Nase vorn und verwies sämtliche Mitbewerber auf die Plätze. Mit stolzen 520 von 603 möglichen Zählern sicherte er sich für ein Jahr die begehrte Trophäe. Nelles nahm an elf von 13 Wanderungen der Bergkameradschaft teil.

Anlässlich der Jahresabschlussfeier im Landgasthof Ley-Esch in Wehr überreichte ihm der Greffelcheswatzmann Konrad Friedgen den Watzmannstein, eine Flasche Hochprozentiges und eine Urkunde für diese tolle Leistung. Zuvor wanderten alle bei sonnigem Winterwetter über die Geopfad-Route L (Laacher Rundweg) 15 Kilometer rund um den Laacher See. In seiner Funktion als Vulkanparkführer wusste Friedgen unterwegs Interessantes über die Entstehung des Calderasees, den Delius-Stollen und die Laacher Abtei zu berichten.

Im Anschluss an die Kürung des neuen Wanderkönigs ließ der Watzmannchef im Landgasthof das zurückliegende Wanderjahr 2018 noch einmal Revue passieren. Einer der Höhepunkte in den Mittelgebirgen war ohne Zweifel die Zweitagestour im Mai. Gewandert wurde im Sauerland über den Briloner Höhenweg. Aber auch die obligatorische Marathonwanderung im Juli durch den Vulkanpark Brohltal-Laacher See war ein tolles Erlebnis. Die 42 Kilometer lange, vom Greffelcheswatzmann konzipierte Runde beinhaltete Teilabschnitte von vier Traumpfaden und zwei Georouten.

Die Fernwanderung führte die Wehrer Watzmänner in das Dahner Felsenland. An sechs Tagen legten sie auf Rundwegen über aussichtsreiche Felsensteige fast 120 Kilometer zurück. Alpine Akzente setzten die Bergkameraden im zurückliegenden Wanderjahr mit der zweiten Durchquerung des Rosengartens in den Dolomiten. Mehrere Klettersteige und die Besteigung des 3004 Meter hohen Kesselkogels wurden von der Bergsteigergruppe ohne Probleme gemeistert.

Ausgangs des Wanderjahrs 2018 stand dann noch der Mittenwalder Klettersteig in den Allgäuer Alpen auf dem Programm der Wehrer Watzmänner. Diese Klettertour musste jedoch wegen widriger Witterungsverhältnisse kurzfristig umgeplant werden. In den heimischen Gefilden streifte die Wandergruppe unter anderem über die Eifelgoldroute bei Irrhausen, wanderte über den Felsenweg Nummer zwei in der Luxemburgischen Schweiz von Bollendorf nach Beaufort, marschierte über die Sahrbachtalrunde im Ahrgebirge und erkundete zum Ende des Wanderjahrs noch den Katharinaweg bei Brohl-Lützing. All dies und noch viel mehr kann auf der Internetseite www.watzmaenner.com nachgelesen und eingesehen werden.

Im Anschluss an die Ausführungen des Greffelcheswatzmanns wusste Helmut Seiwert mit seinen musikalisch unterlegten Bergwanderfilmen die Bergkameraden sehr zu begeistern. Die Planungen für das Wanderjahr 2019 sind natürlich schon in vollem Gang. Die fünftägige Bergwanderung im September führt die Bergsteigertruppe zum zweiten Mal in die Sextener Dolomiten und zu den Drei Zinnen. Felsensteige in der Südwestpfalz wurden für die Zweitagestour ausgewählt. Anlässlich der Weitwanderung über die Top Trails of Germany erhielt der Donauberglandweg in der Schwäbischen Alb den Zuschlag. Wer bei den Mittelgebirgswanderungen einmal dabei sein möchte oder Interesse an der Fernwanderung hat, ist jederzeit willkommen und kann die Wandertermine beim Greffelcheswatzmann Friedgen unter der Telefonnummer (0 26 36) 72 02 erfragen.

Sigi Nelles (rechts) erhält den Watzmannstein.

Sigi Nelles (rechts) erhält den Watzmannstein.

Die Wandergruppe am Lydiaturm.Fotos: privat

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