Allgemeine Berichte | 14.11.2023

Einjähriger Safe-Kurs der Fachstelle Frühe Hilfen in Münstermaifeld abgeschlossen

Signale des Babys richtig deuten: Sichere Eltern vermitteln Kind Geborgenheit

Im geschützten Rahmen lernten junge Eltern ihr Baby zu verstehen. Foto: Isabel Schönig

Münstermaifeld.„Safe“ hilft jungen Eltern, mit ihrem Baby in Kontakt zu kommen und ihm von Geburt an Sicherheit und Geborgenheit zu geben. In Münstermaifeld trafen sich fünf Elternpaare zum aktuellen Safe-Kurs. Den Eltern war bewusst, dass Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft neben vielen schönen Momenten auch eine große Verantwortung für ein neues Leben bedeuten. Im Safe-Kurs sind die Mütter und Väter mit ihren Fragen genau richtig, denn das Angebot des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. legt - anders als klassische Elternvorbereitungskurse - den Schwerpunkt auf psychologische Aspekte. So hilft der Safe-Kurs bei Fragen, Unsicherheiten und Ängsten, die in der Phase rund um die Geburt bei teilweise widersprüchlichen Ratschlägen von Familie, Freunden, Internet und Büchern auftauchen können. Während der zehn sonntäglichen Kurstage, die bereits in der Schwangerschaft beginnen und sich bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes erstrecken, können sich die Eltern intensiv mit ihrer eigenen Herkunftsfamilie auseinandersetzen und in Ruhe überlegen, was sie sich für ihre Kinder wünschen. Der Austausch mit anderen Paaren gibt Sicherheit. Im Safe-Kurs ging es um Fragen, wie eine gute, entwicklungsfördernde Beziehung zum Kind aufgebaut werden kann oder was zu tun ist, wenn das Baby schreit oder trotz aller Bemühungen nicht einschlafen kann. Ebenso ging es um die Frage, ob Eltern ihr Baby verwöhnen können, indem sie auf seine Bedürfnisse eingehen. Den Müttern und Vätern war es wichtig, eigene belastende Kindheitserlebnisse nicht unbewusst an das Kind weiterzugeben.

„SAFE“ steht für „Sicheres Elterntraining“, ein Programm, das der Münchner Bindungsforscher Karl-Heinz Brisch, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt hat. Die Safe-Kurstage beinhalten Filme, Übungen und Gesprächsrunden mit dem Ziel, die Eltern- und Selbstkompetenz zu stärken und zu einer positiven Eltern-Kind-Beziehung beizutragen, die dem Kind ein Urvertrauen als Grundlage für seine weitere gesunde seelische und körperliche Entwicklung gibt.

Inzwischen sind alle Babys fast ein Jahr alt und erobern die Welt. Birgitt Loser-Hees und Isabel Schönig von der Fachstelle Frühe Hilfen freuen sich mit den Eltern über den guten Start ins Leben.

Die Eltern in Münstermaifeld schätzten besonders den intensiven Austausch untereinander. Sie schätzten auch die gemeinsamen Erfahrungen und die vermittelten Inhalte.

Der nächste SAFE-Kurs startet im Frühjahr 2024. Teilnehmen können Eltern, die voraussichtlich im Sommer 2024 ihr Baby erwarten.

Die Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises Mayen-Koblenz ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld und wird maßgeblich vom Landkreis Mayen-Koblenz finanziert.

Weitere Infos: Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Mayen-Koblenz im Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen, Tel. (0 26 51) 98 69 -105, E-Mail: info@fruehehilfen-myk.de, www.fruehehilfen-myk.de.

BA

Im geschützten Rahmen lernten junge Eltern ihr Baby zu verstehen. Foto: Isabel Schönig

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