Allgemeine Berichte | 16.05.2017

Brandschutzübung in der KiTa Kunterbunt

Simulierten Ernstfall souverän gemeistert

Die Feuerwehr verbrachte noch einige Zeit nach der Übung mit dem potenziellen Feuerwehr-Nachwuchs.privat

Brodenbach. Rauch im Flur und der Fluchtweg über den Flur durch die Haustür auf den Hof ist versperrt. Das war der simulierte Ernstfall, den Kinder und Erzieher gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Brodenbach übten. Als die Rauchmelder angingen, begriffen alle Kinder sehr schnell, was zu tun ist.

Da durch den Rauch der vorgesehene Fluchtweg über den Flur versperrt war, musste nun blitzschnell der Fluchtweg durch die Seitentür der Bärengruppe gegangen werden. Dies wurde von Erziehern und Kindern sehr schnell umgesetzt. So trafen sich alle nach dem Verlassen der KiTa binnen weniger Minuten am vorgeschriebenen Sammelplatz. Alle? Nein! Nicht alle! Die Leiterin, Astrid Laubach-Fett, hatte beim Absetzen des Notrufes bereits die Feuerwehr darüber informiert, dass vier Kinder und eine Erzieherin noch im Gebäude und nur über den Fluchtweg aus dem Fenster zu retten sind. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurden diese dann über eine Leiter aus dem Gebäude gerettet. Zunächst kletterte eine Feuerwehrfrau zu den Eingeschlossenen und half dann beim Aussteigen und Hinunterklettern. Bravourös, wie die Kinder dies souverän gemeistert haben. Während dieser Rettungsaktion befanden sich die übrigen Kinder und Erzieher bereits auf dem Weg zum Gemeindesaal. Von hier aus werden die Eltern in einem wirklichen Ernstfall informiert und die Kinder werden dort je nach Situation abgeholt. Nach kurzer Zeit trafen auch die aus dem KiTa-Gebäude Geborgenen ein und die Überprüfung der Listen ergab, alle wohlbehalten da. Zum Glück war es ja nur eine Übung, die von allen Kindern und Erziehern erfolgreich bestanden wurde. Dazu gab es ein dickes Lob von den Feuerwehrleuten. Dies zeigt, wie wichtig es ist, den Ernstfall immer wieder zu proben.

Erst die Übung, dann das Vergnügen

Zurück in der KiTa nahmen sich die Feuerwehrleute auch noch Zeit, damit alle Kinder einmal das Feuerwehrauto inspizieren konnten. Viele interessante Gegenstände wurden gezeigt und erklärt. Für zukünftige Feuerwehrleute hieß es dann: „ Wasser marsch!“ Die starken Männer pumpten kräftig an der Wasserpumpe, damit die Kinder mit dem Wasserstrahl einen Ball von einem Eimer umwerfen konnten. Also brachte der Tag auch viel Interessantes und Spaß.

Die Feuerwehr verbrachte noch einige Zeit nach der Übung mit dem potenziellen Feuerwehr-Nachwuchs. Foto: privat

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