Swisttaler Sternsinger: „Segen bringen, Segen sein“
Singen und Sammeln für Kindermissionswerk
Swisttal. „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014. Auch in Swisttal ziehen dieser Tage rund 100 Jungen und Mädchen von Haus zu Haus, verkleidet als die Heiligen Drei Könige. Nach dem Aussendungsgottesdienst in der Ludendorfer Pfarrkirche St. Petrus und Paulus mit Pater Marek Madej zogen 50 Sternsinger mit einigen Betreuerinnen und Betreuern in das nahe Swisttaler Rathaus, wo Bürgermeister Eckhard Maack schon auf sie wartete. Zur Stärkung für die Sammeltour gab es süße Brötchen und Kakao. Der Bürgermeister wies auf die Bedeutung der Sammelaktion hin und würdigte das Engagement der Kinder. „Aber ihr bittet ja nicht nur um Spenden für Kinder in Not, ihr bringt auch den Segen in die Häuser unserer Gemeinde“, so Maack, „und ich hoffe, dass ihr nicht vergebens vor den Haustüren steht, sondern dass großzügig gegeben wird.“
Auch Pater Madej betonte, dass es nicht nur um das Sammeln von Spenden geht, sondern von der Geschichte der Heiligen Drei Könige ja auch eine spirituelle Botschaft ausgehe. Nach der Sternsingeraktion wird wieder auf vielen Haustüren die traditionelle Segensbitte 20*C+M+B*14 (Christus segne dieses Haus) stehen. Durch das Kindermissionswerk werden durchschnittlich 3000 überschaubare Projekte – überwiegend im Bildungssektor – in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien gefördert. Besonders im Blickpunkt für dieses Jahr steht Malawi in Ostafrika.
Vor dem Sammeln gab‘s eine Stärkung im Rathaus.
