Allgemeine Berichte | 24.02.2018

Männerchor „Cäcilia“ Irlich

Singt in Irlich bald ein gemischter Chor?

Werbeaktion der Sänger spricht interessierte Frauen und Männer an

Die „Banner- Monteure“ bei der Arbeit. privat

Irlich. „ Nun ruhen die Hände, das Werk ist getan“ – diese Zeilen aus dem Lied „Das Ave Maria der Berge“ bedeuten für den Irlicher Männerchor noch lange nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Sie verstehen dies eher als Aufforderung, Schritte zu suchen, um ein wichtiges und traditionsreiches Kulturgut - den Chorgesang- in Irlich mit einem gemischten Chor zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen. Eine umfangreiche Werbeaktion - Banner an den Ortseingängen, ansprechende Plakate im Dorf und mehrseitige Werbeflyer, welche die Sänger in die Briefkästen werfen, ist einer dieser Schritte.

Alle Werbemittel bündeln in der Kern-Aussage: „Wir suchen Frauen und Männer jedes Alters“. Die Sänger hoffen, damit viele Interessenten zu finden, welche ihr bisher verstecktes Talent, statt es „nur unter der Dusche“ zu testen, in ihrer Chorgemeinschaft mit Gleichgesinnten auf den „Brettern, welche die Welt bedeuten“ auch ausleben wollen. Die Chormitglieder erfahren bei jeder Probe, dass Singen nicht nur Ausdruck von Emotionen ist, sondern auch Entspannung und Abschalten vom Alltag. Sie raten: Erlebnisfreudige Menschen sollten sich vom Sing-Virus anstecken lassen. Denn sie haben jahrelang selbst erfahren, dass Gesang das Zusammenleben in einer intakten Gesellschaft fördert.

Neuankömmlinge würden in Irlich eine harmonische Sängerfamilie mit Wohlfühlgarantie antreffen, die sich auf ein neues Chorerlebnis mit Frauenstimmen freuen. Mit einem gemischten Chor versprechen sich die Sänger nicht nur eine Belebung ihres Chorlebens, sondern auch einen neuen Schwung, um die erfolgreiche Singtradition in Irlich weiter fortsetzen zu können. Sie sehen deshalb mit großer Spannung dem ersten Probetermin am Montag, 12. März um 19.30 Uhr in der Irlicher Mehrzweckhalle entgegen, in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Frauen und Männer einfinden, um den Chorgesang in Irlich auf „neue Füße“ zu stellen.

Die „Banner- Monteure“ bei der Arbeit. Foto: privat

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