Skifreizeit Pozza di Fassa des Ski – Club Remagen 1951 e. V.
Skiausbildungsfahrt im Fassatal
Remagen. Der Ski – Club Remagen 1951 e. V. fuhr in einer gemeinsamen Skiausbildungsfahrt mit dem WSV Mayen mit insgesamt 42 Personen nach Pozza di Fassa im Fassatal (Trentino/ Norditalien); einem alt-modänem Ort mit vielen Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten. Die Gruppe setzte sich aus rund 15 Alpin-Skiläufern, 15 Ski-Langläufern und ansonsten Winterwanderern zusammen. An einzelnen Tagen konnte man tiefblauen Himmel und viel Sonne genießen; die übrigen Tage waren eher bewölkt bei vereinzeltem Schneefall. Die Alpinen nutzten mit dem Dolomiti-Skipass alle angrenzenden Skigebiete (San Pellegrino, Alpe Luisa bei Moena, Karerpass et cetera) sowie insbesondere ab Pozza di Fassa den Anschluss an die Sellaronda (um das Sella-Bergmassiv über Arraba, Corvara, Grödner Joch, Wolkenstein/Seiser Alm und Canazei). Die Ski-Langläufer nutzten viel die Marcialonga-Talloipe bis nach Canazei oder Moena und unter anderem die Loipen um San Pellegrino. Die nicht mehr so skiaktiven Teilnehmer unternahmen ausgiebige Winterwanderungen entlang des Tales bis in die Nachbarortschaften. Untergekommen waren die Teilnehmer in einem 3-Sterne-Hotel; die Verständigung erfolgte im ladinisch beziehungsweise italienisch geprägten Fassatal überwiegend in Englisch. Die Zimmer waren sehr verschieden ausgeprägt; das Wahlmenü inklusive Tischgetränke und das freundliche Personal trug ebenso zum Wohlsein bei wie der abendliche Aufenthalt in der Hotelbar und begleitende Animationsmusik. Als Rahmenprogramm hatte der Ski-Club einige Schneeevents unter fachkundiger Führung organisiert. Den Anfang machte Anfang der Skiwoche eine Skitour für Langläufer, bei der unter Leitung eines Skilehrers der Skischule Pozza auch Langlaufausbildung, Verbesserungsvorschläge und Übungen gemacht wurden. Die Mehrzahl der Langläufer beteiligte sich an dieser Tour und war sichtlich angetan über dieses Angebot des Ski-Clubs. Am folgenden Tag organisierte der Verein eine Schneeschuhwanderung mit rund 23 Teilnehmern, bei der ein Bergführer aus Pozza di Fassa die fachkundige Einweisung und Leitung übernahm. Nach einer Sesselbahnfahrt in etwas schneesichere Höhen und das Anziehen der zur Verfügung gestellten Schneeschuhe verlief die Tour entlang mäßig ansteigender Wege. Die Vielzahl der Teilnehmer – darunter auch viele Skiläufer, die einen Tag auf das Skilaufen verzichteten – und die erfreuten Rückmeldungen lassen auf eine voll gelungene Aktion des Ski-Clubs schließen. Für die Mehrzahl der Alpin-Skiläufer stand am vorletzten und einem sehr sonnigen Tag der Höhepunkt der Alpin-Woche – eine Skifahrt auf der Sellaronda rund um das Sella-Massiv - auf dem Programm. Die Sellaronda ist einzig in seiner Art mit einer Vielfalt von miteinander verbundenen Liftanlagen, die durch Fels, dichte Wälder und beschneite Landschaftspanoramen führen und sich zwischen Auf- und Abstiegsanlagen auf gut 40 Kilometer erstreckt. Neun Alpine starteten bereits um 8.30 Uhr mit dem Skibus zur Einstiegsseilbahn des Fassatals in die Sellaronda. Aufgrund des seit Tagen wieder sehr guten Wetters war ein überdurchschnittlicher Andrang an den ersten Seil- und Sesselbahnen zu beobachten. Die Skigebiete von Arraba und Corvara wurden durchquert und um 1.30 Uhr war erst knapp die Hälfte der Runde erreicht. Herrlich war der Ausblick auf die Bergwelt rund um das Sella-Massiv. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde auf einen Einkehrschwung in eine der vielen Hütten verzichtet. Nach dem Durchqueren des Grödner Tals und von Wolkenstein wurde das Skigebiet des Fassatals bei Canazei erst nach 16 Uhr wieder erreicht. Ein direktes Skiabfahren nach Pozza di Fassa war nicht mehr möglich; nach einer Talabfahrt nach Canazei nahm die Gruppe wieder den Skibus zurück zum Hotel. Insbesondere die Langläufer und andere trafen sich nach den Aktivitäten des Tages täglich in einem Cafe/ Eisdiele zum gemütlichen Ausklingenlassen. Die Wirtsleute waren sichtlich erfreut über den regelmäßigen Besuch einer Gruppe von zumeist über zehn Personen der Gruppe.
Nach dem rund zwei-stündigem Abendessen gingen manche Teilnehmer dann noch in die Hotellobby oder die Bar, um bei einem oder zwei Gläschen und begleitender Musik den Tag ausklingen zu lassen. Eigens für die Gruppe wurde trotz weiterer – insbesondere polnischer Gäste – auch Kölsche Lieder gespielt. In der Nacht vom Freitag zum Samstag stand dann leider schon wieder die rund elf-stündige Rückfahrt mit dem Bus auf dem Programm, sodass man zum Frühstück wieder zu Hause ankam.
