Allgemeine Berichte | 07.07.2020

Dekanat Ahr-Eifel beteiligt sich an bistumsweiter Jugendaktion in den Sommerferien

„Solidarität bewegt“

Radfahren, laufen und inlinern für Kinder und Jugendliche in Bolivien

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aufgrund der abgesagten Boliviensammlungen während der Corona-Krise ruft die Bolivienpartnerschaft zur Unterstützung der Benefiz-Aktion „Solidarität bewegt“ auf. Dabei geht es darum, sportlich aktiv zu werden und Spenden für 2.000 Kinder und Jugendliche in Bolivien zu sammeln.

Ein breites Bündnis von Initiatoren der Jugendpastoral unter der Federführung des BDKJ-Bolivienreferats Trier laden zu dieser Benefizaktion ein, die schwerpunktmäßig in den Sommerferien stattfindet. Sportlich und aktiv können sich Kinder, Jugendliche und Familien für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Denn diese sind von der Corona-Krise doppelt betroffen: Zum einen durch die schlechten medizinischen Bedingungen im Land und zum anderen, weil durch die Absage der Boliviensammlungen die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen sind. Durch das Ausbleiben dieser Gelder aus Trier können viele Projekte der bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden.

Der im April gestartete Spendenaufruf ‚SOS Bolivien – 2.000 Kinder und Jugendliche hoffen auf Ihre Hilfe‘ ist auf großen Zuspruch und Solidarität gestoßen. „Dabei ist bisher die stolze Summe von 25.000 Euro zusammengekommen. Sie zeigt, dass der solidarische Gedanke mit den benachteiligten Menschen in Bolivien im Bistum Trier nach wie vor präsent ist“, so Matthias Pohlmann vom BDKJ Bolivienreferat. Das hat die Initiatoren dazu motiviert, die Aktion auszuweiten und durch eine sportliche Variante für junge Menschen zu ergänzen. Unter dem Motto „Solidarität bewegt“ können Gruppen und auch Einzelpersonen mitmachen, indem sie eine selbst gewählte Strecke z.B. durch Radfahren, Laufen oder Inlinern zurücklegen. Aber auch Kanufahren oder andere Arten von sportlicher Fortbewegung sind denkbar. Die so gesammelten Kilometer sollen durch Sponsor*innen finanziert werden. „Vielleicht werden wir mit allen gesammelten Kilometern gemeinsam eine Strecke bis nach Bolivien zurücklegen, das sind 10.300 km“, so Matthias Pohlmann: „Egal, ob wir das komplett erreichen oder nicht, die Spenden werden in jedem Fall helfen, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Bolivien zu verbessern.“

Die Corona-Krise ist nicht nur Auslöser dieser ungewöhnlichen Aktion, sie bestimmt auch die Vorgaben und schränkt Begegnungen ein. Virtuelle Angebote können diese zwar nicht vollständig ersetzen, aber sie lassen die jungen Sportler*innen spüren, dass sie Teil einer großen Aktion sind. Medial unterstützt wird diese Aktion durch die Homepage. Dort können sich die Teilnehmenden informieren und anmelden; dort werden die Startpunkte der Teilnehmenden und Zwischenergebnisse markiert. Zu finden sind außerdem Informationen zur Bolivienpartnerschaft sowie Anregungen zur digitalen und analogen Auseinandersetzung. Die Teilnehmenden sind zudem eingeladen, ihre Erfolgsmeldungen mit Bild oder Video unter dem #solidaritätbewegt in den sozialen Medien („boliviensammlung“) zu veröffentlichen.

Im Dekanat Ahr-Eifel hat bereits die Katholische Jugend St. Laurentius ihre Teilnahme beschlossen. Weitere Gruppen aber auch Einzelpersonen und Familien sind herzlich eingeladen. Bis zum 10. Juli können nach Anmeldung bei Johanna Becker auch einige Aktionsmaterialien in der Weststraße 4 abgeholt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.boliviensammlung.de (oder: https://bdkj-trier.de/bolivienpartnerschaft/solidaritaet-bewegt/) beim Dekanat Ahr-Eifel, E-Mail: johanna.becker@bgv-trier.de, Tel. (0 26 41) 9 11 70 13 und beim BDKJ in Trier, Weberbach 70, Tel. (06 51) 97 71-100.

Pressemitteilung

Dekanat Ahr-Eifel

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