Allgemeine Berichte | 04.07.2025

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Simon Waldeck trug auf seinem Saxophon als gelungenem Abschluss die ukrainische Hymne und die Ode an die Freude vor.Foto: Peter Schwarz

Neuwied. Am 28. Juni hatte das Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz aus Anlass des ukrainischen Verfassungstages zu einer Solidaritätskundgebung eingeladen. Trotz der Hitze hatten sich am „Engel der Kulturen“ in der Neuwieder Innenstadt zahlreiche Menschen eingefunden. Ukrainische Mitbürgerinnen und Mitbürger hatten den Versammlungsort, dem Ehrentag entsprechend, in Landesfarben dekoriert und geschmückt. Viele trugen auch ihre ukrainischen Trachten. Ein buntes Bild entstand und die weiteren Beiträge ließen einen Blick in die ukrainische Seele zu. Die Liebe zur Heimat, vor allem der Schmerz über die anhaltende russische Aggression aber auch die Verbundenheit mit den Neuwiederinnen und Neuwiedern ließen eine berührende emotionale Stimmung aufkommen.

Peter Schwarz erinnerte an Solidaritätskundgebungen und Demos gegen den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Vor zwei Jahren gab es noch Hoffnung, dass ein baldiges Ende des Krieges absehbar wäre. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Im Gegenteil hat sich die russische Aggression gegen die Menschen in der Ukraine ausgeweitet. Tausende haben ihr Leben verloren. Tausende wurden verletzt und/oder traumatisiert. Weitere eindrucksvolle Beiträge, Texte und Lieder von Lyuba Kluge, Olga Deinega und weiteren Aktiven beklagten das tägliche Leid der Menschen in der Ukraine und ihre Sehnsucht nach einem Leben in Frieden und Freiheit.

Mitglieder des Neuwieder Stadtrates erneuerten ihre Solidarität mit der Ukraine und die Verbundenheit der Stadt mit den hier lebenden Ukrainerinnen und Ukrainern. Besondere Einblicke in das täglich bedrohte Leben in der Ukraine bot, vertretend für alle Helferinnen und Helfer, Willi Büscher, der seit Beginn des Krieges Hilfstransporte nach Charkiw und Odessa organisiert. Eindrucksvoll waren abschließend vor allem die Worte von Fedir Zosimov, der sich als verwundeter Soldat zurzeit zur Behandlung in Deutschland befindet. Er sprach vom ungebrochenen Willen seine Heimat zu verteidigen und damit auch die demokratischen Werte Europas.

Simon Waldeck trug auf seinem Saxophon als gelungenem Abschluss die ukrainische Hymne und die Ode an die Freude vor. Foto: Peter Schwarz

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