Arbeitskreis „Erinnern“ organisiert Mahnwache am 9. November
Solidaritätsveranstaltung mit Israel im Kirchgarten
Andernach. Der Arbeitskreis „Erinnern“ richtet alljährlich Veranstaltungen am 9. November und 27. Januar aus, um der Reichspogromnacht und dem Holocaust-Gedenktag zu gedenken. In diesem Jahr jedoch nehmen die Ereignisse im Nahen Osten, insbesondere das von der Hamas in Israel verübte Massaker, Einfluss auf die Planungen.
Der Arbeitskreis ruft zu einer Mahnwache und Demonstration der Solidarität mit Israel auf. Die Veranstaltung steht allen offen, die ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen möchten. Die Zusammenkunft beginnt am Donnerstag, den 9. November, um 19 Uhr im Kirchgarten. Dieser befindet sich hinter der evangelischen Christuskirche und vor dem Stadtmuseum an der Hochstraße. Die Glocken der Kirche werden läuten, bevor aktuelle Texte zur Lage im Nahen Osten vorgetragen und musikalische Stücke auf Klavier und Geige gespielt werden. Nach etwa 30 Minuten wird die Versammlung sich zur ehemaligen Synagoge in der Moltkestraße begeben. Dort endet die Veranstaltung in stiller Andacht, um an das grausame Pogrom in Deutschland vor 85 Jahren zu erinnern. Zu dem Arbeitskreis „Erinnern“ zählen Vertreter der Stadt, der Schulen, der Kirchen und anderer Organisationen.BA
