Rhein-Gymnasium Sinzig
Sommerfest und Projektwoche
Sinzig. 15, 120, 53 sind die Zahlen des Sommerfestes am Rhein-Gymnasium Sinzig (RGS). 15 Liter pro Quadratmeter regnete es an diesem Tag in Sinzig. Dadurch wurde das Fest zur Indoor-Veranstaltung auf drei Etagen, eine Konzentration, die die gute Atmosphäre eher steigerte. 120 Eltern hatten sich im Vorfeld bereit erklärt zu unterstützen. Und 53 verschiedene Kuchen zierten das Büffet. Großen Zulauf fanden jeweils die musikalischen Aufführungen, sei es von der Rock-/Pop-Gesangsgruppe, dem Orchester, der Schulband oder der Flamenco-Tanzgruppe. Der Fachbereich Kunst erinnerte an das 20-jährige Jubiläum des Baus der größten gotischen Kathedrale der Welt aus Bambusstäben. 1996 trug das dem RGS einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ein. Kunsterzieher Thomas Deboeser hatte in der diesjährigen Projektwoche, die dem Sommerfest vorangegangen war, wiederum mit dem Material „Bambus“ gearbeitet. Im Raum nebenan bearbeiteten junge Künstler Ytong-Steine und gestalteten dabei Tiere, Fabelwesen, Blumenständer und Stelen. Eine dritte Schülergruppe hatte sich der Aquarellmalerei verschrieben und stellte ihre zumeist farbenfrohen Werke aus. Im naturwissenschaftlichen Trakt der Schule untersuchten angehende Biologen Pollen, angehende Chemiker betrieben Alchemie oder widmeten sich der DNA-Analyse. Ein Publikumsmagnet war die Demonstration von Lego-Robotern. Bereits das nächste Schuljahr im Blick hatte die Geocaching-Gruppe. Sie entwickelte Caches für die neuen Fünftklässler zur Erkundung des Schulumfelds wie Sportplatz, Supermarkt, Schreibwarengeschäft und Bahnhof. Das Ende der gymnasialen Laufbahn fokussierte das Projekt „Gut sein, wenn’s drauf ankommt, mentale Vorbereitung auf das Abitur“. Wiederum andere Schülerinnen und Schüler hatten in der Projektwoche Gesellschaftsspiele erfunden und demonstrierten auf dem Sommerfest ihre kreativen Arbeitsergebnisse. Eine Investition in die Zukunft bedeutet die Anlegung eines 50 Quadratmeter großen Schulgartens. Die umfangreiche Pflanzliste beinhaltete Tomaten, Erdbeeren, Paprika Sonnenblumen, Obstbäume, Löwenmäulchen und Margeriten. Skeptischen Fragen neugieriger Eltern, ob dies ein Ein-Tages-Garten sei, entgegnete Biologielehrerin Sarah Krombach: „Keineswegs, für das nächste Schuljahr ist eine Schulgarten-AG geplant, die die Betreuung des Gartens sicherstellt.“ Fehlt nur noch ein Bienenstand. Aber auch hierfür gibt es am RGS schon Interessenten.
