Allgemeine Berichte | 21.07.2020

„Wir für Inklusion e.V.“

Sozial, offen, familiär, anders – SOFA!

Inklusives Miteinander, kulturelles Angebot sowie Beratung

Im Café „Sofa“ sollen Menschen - egal ob mit oder ohne Handicap - ihre Freizeit verbringen können. Foto: privat

Meckenheim. Der Verein „Wir für Inklusion e.V.“ möchte im Herbst einen Inklusiven Begegnungsraum mit Café in der Hauptstr. 59 öffnen.

Ja, jetzt ist der Verein drin! Damit sind zunächst aber erst einmal die Handwerker gemeint, die seit dem 1. Juli 2020 Hand anlegen, um das ehemalige Ladenlokal eines Buchladens in der Hauptstraße 59 in ein gemütliches „Café mit Begegnungsraum“ zu verwandeln.

Zahlreiche Hürden mussten überwunden werden, bevor der Mietvertrag unterschrieben werden konnte. So wurde bereits Anfang des Jahres 2019 der Verein „Wir für Inklusion e.V.“ ins Leben gerufen. Formalitäten mussten geklärt, die inhaltliche Ausrichtung des Vereins und erste konkrete Umsetzungsschritte in die Wege geleitet werden. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte im Mai 2020 und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit Anfang Juli 2020. Beratend zur Seite stand und steht Projektmanagerin Elke Steckenstein, Mitarbeiterin der Ev. Kirchengemeinde Meckenheim.

„SOFA“, das bedeutet: Sozial – Offen - Familiär und Anders. Es bedeutet „Willkommen in Meckenheim!“ Im Café „Sofa“ sollen Menschen - egal ob mit oder ohne Handicap - ihre Freizeit verbringen können. Zugleich sollen später auch Praktikums- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund geschaffen werden.

Hier soll inklusives Miteinander, kulturelles Angebot sowie Beratung in einer willkommen-heißenden Atmosphäre stattfinden. Das „Café Sofa“ versteht sich daher auch als Lotsenpunkt zur Vermittlung in die bereits vorhandenen Hilfsangebote vor Ort. Hierfür, so ist es geplant, stehen mindestens einmal wöchentlich Ansprechpartner der Kooperationspartner des Inklusions-Forums und der Servicestelle „INA-Inklusion nah und aktiv“ zur Verfügung. Auch die Ev. und Kath. Kirchengemeinde Meckenheims unterstützen dieses Projekt mit viel finanziellem und personellem Einsatz. Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles bezeichnete das „Café Sofa“ als „wegweisendes Leuchtturmprojekt in Meckenheim und Umgebung“.

„Wir wollen alle dabeihaben und jedem/jeder vorbehaltlos zugestehen, seinen/ihren Wesenskern einzubringen, und dies bei einer richtig guten Tasse Kaffee, Kakao oder Tee oder einem kühlen Softgetränk“, so Katja Kroeger, die 1. Vorsitzende des Vereins „Wir für Inklusion e.V.“ Geplant sind daher neben Café und Freizeittreff auch Kulturangebote für alle: Lesungen, Ausstellungen, Sofakonzerte und vieles mehr.

Im Ladenlokal in der Hauptstraße 59 sind aber zunächst die Handwerker eingezogen, denn er soll ja auch schön und gemütlich werden – der neue Begegnungsraum. Und vor allem auch barrierefrei!

Und wenn alle weiterhin fleißig mit anfassen, sollte einer ersten Aktion in Richtung Eröffnung Ende Oktober 2020 nichts im Wege stehen.

Im Café „Sofa“ sollen Menschen - egal ob mit oder ohne Handicap - ihre Freizeit verbringen können. Foto: privat

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