Ralf Bauer und Anita Ritzmann mit einem „Konzert“ des inneren Friedens
Spanische Klänge und asiatische Tempelmusik
Swisttal-Buschhoven. Ein Konzert der besonderen Art konnten rund 30 Besucher des Melanchthonhauses in Buschhoven erleben. Von dem angekündigten Gitarrenduo Ralf Bauer & Oliver Thedieck war „nur“ Ralf Bauer gekommen, Oliver Thedieck war verhindert. Dafür hatte der renommierte Komponist und Gitarrist Ralf Bauer Anita Ritzmann mitgebracht, eine Expertin der japanischen Kalligraphiemalerei. Bauer hat an der Kölner Musikhochschule Komposition, klassische Gitarre, Renaissance-Laute und Barock-Laute studiert. Daran schloss er eine Ausbildung in asiatischen Tempelinstrumenten und Percussion an. Mit den Klangschalen, die überwiegend in Indien und Nepal aus einem Messing-Bronzegemisch hergestellt werden, begann der Musiker sein „Konzert“. Die Besucher wurden innerhalb weniger Minuten in die mystische Welt eines asiatischen Tempels mitgenommen. Kein Räuspern war zu hören, jede Bewegung vermieden die Zuhörer, um nur ja nicht den Zauber dieser schwebenden Klänge zu stören. Daran anschließend las Anita Ritzmann japanische Verse. „Es kommt hier nicht darauf an, dass jemand die Worte versteht, der Klang der japanische Stimme ist wie ein zusätzliches Instrument“, erläuterte Ralf Bauer bereits vor Konzertbeginn. Die Texte handelten von dem Kreislauf des Lebens, dem Einssein mit sich selbst, dem inneren Frieden des Menschen. Mit seiner Gitarre huldigte Ralf Bauer dem spanischen Gitarristen Francesco Tárrega (1852 - 1909), dem Begründer der neuen spanischen Gitarrenschule.
Der Musiker ist ein Meister der spanischen Gitarrenmusik.
