Vorschulkinder der Kita „Eich- Hörnchen“ besuchten Feuerwache
Spannender Blick hinter die Kulissen
Andernach. „Wer weiß von euch die Telefonnummer der Feuerwehr bei einem Notfall?“, fragte der Feuerwehrmann Ferdinand Stiegler der Freiwilligen Feuerwehr Eich in die Runde der zwölf Vorschulkinder aus der städtischen Kindertagesstätte „Eich-Hörnchen“. Einige Finger ragten sofort nach oben und es riefen die Kinder mit Begeisterung: „112“- ein Zeichen, dass eine regelmäßige Brandschutzerziehung im Kindergarten sehr wichtig ist.
Wie verhalte ich mich im Notfall? Ein wichtiges Thema, dass nicht nur die Vorschulkinder, sondern auch alle anderen Kinder der Kita „Eich-Hörnchen“ mitunter Feuerübungen lernen und erleben.
Den ganzen Morgen begleiteten die Erzieherinnen Alina Brigert und Margit Pfahl ihre Schützlinge durch den spannend vorbereiteten Ablauf von Stiegler und Jan Pönitz, beides Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Andernach Eich. Was macht die Feuerwehr? Wie sind Feuerwehrleute ausgerüstet? Was muss man tun, wenn es brennt? Wie ruft man am besten um Hilfe? Auf alle diese wichtigen Fragen bekamen die angehenden Schulkinder altersgerechte Antworten.
Eine Feuerwehr rückt nicht nur tagsüber aus, oft auch in der Dunkelheit. So wurde in einem abgedunkelten Raum von Jan Pönitz den Kindern gezeigt, wie es aussieht, wenn er nach verletzen und eingeschlossenen Menschen während eines Hausbrands in Dunkelheit sucht. Mit einer Taschenlampe leuchtete und rief er nach den Kindern. Zum Licht krabbelten die Kinder zusammen mit den Erzieherinnen, alle einander an der Hand haltend.
Einsatzkleidung und die Atemschutzgeräte wurden den Kindern vorgeführt und erklärt. Sogar das große Feuerwehrauto konnten sich die Kinder ganz genau betrachten. Zum Ende durfte jeder mit dem Feuerwehrschlauch Wasser spritzen, so durfte sich jeder der Kinder für einen Augenblick wie ein richtiger Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau fühlen. Zurück zur Kita ging es mit dem Feuerwehrauto. Einen besseren Abschluss zum Besuch bei der Feuerwehr in Eich konnten wir uns nicht wünschen.
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