Allgemeine Berichte | 18.01.2017

Frauengemeinschaft Nürburg-Welcherath spendet für Projekt „Unser Notarzt“

Spende der Frauengemeinschaft hilft in besonderem Maße

v.l. Vorsitzende Annemie Müller, Dechant Klaus Kohnz, Team-Mitglied Käthe Odenthal, Vorsitzender Förderverein St. Josef-Krankenhaus Bernd Schiffarth.UM

Adenau. Die Frauengemeinschaft kfd Nürburg-Welcherath gehört mit ihren 45 Mitgliedern zu den ganz aktiven, die sich das Jahr über in den Dienst der guten Sache stellen und mit den verschiedenen Veranstaltungen Spenden sammeln. So beginnt das Jahr traditionell mit dem Heringsessen und endet mit dem Adventstreff, wo insgesamt über 1.700 Euro im vergangenen Jahr zusammenkamen und an verschiedene Projekte verteilt wurden, so Teamleiterin Annemie Müller.

So spendeten die Frauen an die Flüchtlingshilfe, den Hospizverein Rhein-Ahr in Adenau und unterstützten den Arbeitskreis evangelisch/katholischer Frauen Adenau mit der Lebensmittel-Paketaktion sowie einer Spende.

Jetzt waren Teamleiterin Annemie Müller und ihre Teamkollegin Käthe Odenthal zusammen mit ihrem Präses Dechant Klaus Kohnz nach Adenau gekommen, um mit den Einnahmen aus dem Adventstreff das für die Region wichtige Projekt „Unser Notarzt“ im St. Josef-Krankenhaus Adenau zu unterstützen.

Bei ihrem Adventstreff verzichtete der Vorstand auf Geschenke für seine Mitglieder und erwirtschaftete noch durch Kuchenverkauf und Spenden eine stattliche Summe, so dass von der Vereinskasse aufgerundet jetzt 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins St. Josef-Krankenhaus Adenau Bernd Schiffarth für das Projekt „Unser Notarzt“ übergeben werden konnte.

Das Projekt „Unser Notarzt“ wird vom Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau der Klinik am Nürburgring begleitet und ist gerade für unsere ländliche Region von großer Bedeutung und Wichtigkeit.

Die Initiative „Unser Notarzt“ am Adenauer St. Josef-Krankenhaus wurde bereits im Jahre 2014 ins Leben gerufen. Unter Federführung von Dr. med. Martin Schiffarth, dem Ärztlichen Leiter des Notarztstandortes Adenau, wurde eine Strategie zur notärztlichen Nachwuchsgewinnung entwickelt.

Auch wenn sich zurzeit die Notarztsituation selbst wesentlich verbessert hat, müssen Ausbildung und Training eigenfinanziert werden.

Denn nur durch Ausbildung und Training von Notärzten und Rettungsassistenten wird eine Qualitätssteigerung im Rettungswesen erreicht, die vom Projekt „Unser Notarzt“ gefördert wird.

Da helfen solche großen Spenden wie die der Frauengemeinschaft Nürburg-Welcherath in ganz besonderem Maße, so der Vorsitzende Bernd Schiffarth, als er sich bei den Vorstandsmitgliedern Annemie Müller und Käthe Odenthal sowie Präses Dechant Klaus Kohnz bedankte.

Bei einer Tasse Kaffee in der Cafeteria des St. Josef-Krankenhauses gab der Vorsitzende Bernd Schiffarth noch einen Einblick in das Projekt „Unser Notarzt“, in das auch Medizinstudenten aus der Region miteinbezogen werden, da diese angehenden Ärzte vielleicht die Hausärzte der nächsten Generation auf dem Land bilden und so wäre es eine „Win-Win“-Situation für alle.

Es werden aber immer Ausrüstungsergänzungen im Notarztfahrzeug oder im Schockraum des St. Josef-Krankenhauses gebraucht und da ist jeder Spendeneuro wichtig, so Schiffarth, als er sich bei der Frauengemeinschaft kfd Nürburg-Welcherath bedankte.

Für das Projekt „Unser Notarzt“ kann auch auf das Spendenkonto bei der Volks Bank RheinAhrEifel:

IBAN: 09 577 615 91 0606 0151 00 Zahlungsempfänger: Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau e.V., eingezahlt werden. Weitere Informationen gibt es unter: www.unser-notarzt.de.

UM

v.l. Vorsitzende Annemie Müller, Dechant Klaus Kohnz, Team-Mitglied Käthe Odenthal, Vorsitzender Förderverein St. Josef-Krankenhaus Bernd Schiffarth.Foto: UM

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv erleben
Innovatives rund um Andernach
Auszubildende:r im Bereich Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Erzieher / Heilerziehungspfleger / Pflegefachkraft (m/w/d)
Empfohlene Artikel
Der voll besetzte Marktplatz. Fotos: DU
37

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Obwohl er heuer schon in die 5. Runde geht, war der „Musiksommer Ahrweiler“ noch Ende Mai akut in Gefahr. Durch den relativ kurzfristigen Rückzug einer Sponsorenzusage, war dem beliebten Musikevent, das überdies nicht unerheblich zur Innenstadtbelebung beiträgt, eine wichtige Finanzierungssäule von rund 20.000 Euro weggebrochen. Doch dank des Engagements bestehender und neuer...

Weiterlesen

Laura Epstein (Mitte) wird neue Mayschoßer Weinkönigin, Eva Kirsch wird als Weinprinzessin amtieren. Rechts Mirco Burkardt (stellv. Vorsitzender WG Mayschoß-Altenahr). Foto: DU
31

Mayschoß. Zwei Wochen nachdem in Altenahr die zukünftigen Weinmajestäten verkündet wurden, zog mit Mayschoß am vergangenen Wochenende ein weiterer Mittelahr-Ort in Sachen Weinmonarchie nach: kommende Weinkönigin des Jahres 2026/27 wird Laura Epstein! Durch ihren Freund, der aus einer Mayschoßer Winzerfamilie stammt, ist die 25-jährige Musikerin eng mit dem Wein und dessen Anbau vertraut, schon oft packte sie im Weinberg tatkräftig mit an.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Aufgrund eines Ladendiebstahls fahndet die Polizei nach dem Verdächtigen.
438

Hochpreisiges Parfüm gestohlen

Bonn: Polizei fahndet nach Ladendieb

Bonn. Fahndung nach einem mutmaßlichen Ladendieb in Bonn: Das Kriminalkommissariat 15 der Bonner Polizei hat eine öffentliche Suche nach einem Verdächtigen eingeleitet, der im Verdacht steht, am 12. März 2026 ein teures Parfüm aus einer Parfümerie in der Bonner Innenstadt gestohlen zu haben.

Weiterlesen

Foto: Polizei
8045

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
2031

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen