Allgemeine Berichte | 16.03.2023

Unternehmerstammtisch Neuwied

Spende für stationäres Hospiz

Der Unternehmerstammtisch übergibt den symbolischen Scheck an Hospiz-Geschäftsführer Christoph Drolshagen (6. von links) und Hans-Peter Knossalla, Vorsitzender des Neuwieder Hospiz (4. von rechts). Foto: Wolfgang Tischler

Neuwied. Der Unternehmerstammtisch Neuwied besteht nunmehr seit zehn Jahren und wurde von fünf Unternehmern aus dem Landkreis Neuwied gegründet. Am Anfang stand nur die Geselligkeit im Mittelpunkt. Inzwischen ist daraus eine freundschaftliche Gemeinschaft von zwölf Unternehmern, wie Notar, Anwalt, Architekt sowie Energie/Logistik und Handel, vorwiegend aus der Baubranche und dem Tiefbau geworden.

Die Gruppe trifft sich sechsmal im Jahr zum gegenseitigen Austausch. Das Ziel ist inzwischen hilfsbedürftige Menschen finanziell zu unterstützen. Bislang waren es Projekte wie zum Beispiel „Helft uns Leben“ nach der Ahrflut oder Aktionen für Kinder. Der Stammtisch wurde auf das geplante Hospiz in Niederbieber und die noch bestehende Finanzierungslücke von 800.000 Euro aufmerksam. So kamen die Mitglieder überein, einen Betrag von 7.200 Euro dem Hospiz zugutekommen zu lassen.

Hintergrund: In Niederbieber ist kürzlich der Spatenstich für das geplante Rhein-Wied-Hospiz erfolgt. Die Einrichtung, die zwischen der Aubachstraße und dem Aubach entsteht, kann bis zu zwölf Menschen als Gäste stationär aufnehmen sowie bis zu sechs weitere Menschen in einer palliativen Lebensphase im integrierten Tageshospiz ambulant betreuen. Für den Hospizbau und -betrieb wurde eine gemeinnützige GmbH gebildet: Hospiz für den Landkreis Neuwied gGmbH.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Neubaus werden sich auf rund 7,4 Millionen Euro belaufen. Aufgrund der stark gestiegenen Baupreise besteht derzeit noch eine Finanzierungslücke von 800.000 Euro, die durch Spenden geschlossen werden soll.

Spenden mit dem Vermerk „Rhein-Wied Hospiz“ können überwiesen werden auf die folgenden Spendenkonten: Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung, Bank im Bistum Essen, IBAN DE03 3606 0295 0000 0313 13 oder DRK Kreisverband Neuwied, Sparkasse Neuwied, IBAN DE66 5745 0120 0000 0465 40 oder Neuwieder Hospiz e. V., Sparkasse Neuwied, IBAN DE46 5745 0120 0024 0022 14 bzw. VR Bank Rhein-Mosel eG, IBAN DE04 5746 0117 0007 6360 60.

Boilerplate: Modern und dennoch einladend warm und menschlich wird das „Rhein-Wied Hospiz“, so der Name der zukünftigen Einrichtung, bis zu zwölf Menschen als Gäste stationär aufnehmen sowie bis zu sechs weitere Menschen in einer palliativen Lebensphase im integrierten Tageshospiz ambulant betreuen. Getragen wird das Rhein-Wied Hospiz von der „Hospiz für den Landkreis Neuwied gGmbH“ (Hospiz gGmbH), in der sich die Marienhaus GmbH, der Neuwieder Hospizverein e.V., das DRK und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V. zusammengefunden haben.

Der Unternehmerstammtisch übergibt den symbolischen Scheck an Hospiz-Geschäftsführer Christoph Drolshagen (6. von links) und Hans-Peter Knossalla, Vorsitzender des Neuwieder Hospiz (4. von rechts). Foto: Wolfgang Tischler

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