Pfadfindergruppe „Kleiner Bär“ Pech
Spendengelder sind verteilt
Mit dem Geld wird vielleicht ein neues Zelt angeschafft
Pech. Da staunten die Jugendlichen der Pfadfindergruppe „Kleiner Bär“ in Wachtberg-Pech nicht schlecht, als während ihrer Gruppenstunde plötzlich der Eazebär (Dunja Lötzsch) mit seinem Gefolge auftauchte. In seinem Gepäck führte er eine tolle Überraschung mit. Er überreichte den Pfadfindern eine Spende von 400 Euro. „Dafür können wir uns ein neues Zelt anschaffen oder einen Zuschuss für unseren Segeltörn im Sommer leisten“, freute sich der Leiter Benjamin Groschinski.
Der Eazebär verkörpert eine regionale Variante der Fastnacht (Winteraustreibung). Zu seinem Namen kam er, weil sein Kostüm früher aus getrocknetem Erbsenstroh gefertigt wurde. Mit lautem Getöse und Musik zieht er mit seinem närrischen Gefolge am Rosenmontag durch die Pecher Straßen und ist nach alter Tradition nur durch Spenden zu besänftigen.
Da die Pecher Bürger das Untier dieses Jahr mit großzügigen Gaben beruhigten, kam der Förderverein der Katholischen Grundschule in Pech ebenfalls zu einer unerwarteten Spende. Auch hier wurden 400 Euro aus der „Bärenkasse“ ausgeschüttet. Außerdem wurde die Pecher Seniorenstube mit 100 Euro bedacht. Die langjährige Förderin des Eazebärs, Maria Küpper, der die Pecher Michaelskapelle besonders am Herzen lag, hatte kurz vor ihrem Tod den Wunsch geäußert, den Kirchbauverein St. Michael Pech zu unterstützen. Hierfür wurden dann 300 Euro zur Verfügung gestellt.
Der Bär freute sich über die vielen glücklichen Gesichter der Kinder, Jugendlichen und Senioren und hofft auch nächstes Jahr auf die wohltätige Unterstützung der Pecher Bevölkerung.
