Allgemeine Berichte | 16.01.2024

Spendenwanderung für das Ahrtal

Die Ultrawanderer unterwegs.  Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Vor 2 1/2 Jahren hat eine verheerende Flutkatastrophe das Ahrtal erschüttert. Und seit 2 1/2 Jahren sind hier immer noch Helfer ehrenamtlich und überwiegend auf eigene Kosten im Einsatz, um beim Wiederaufbau zu helfen.

Dieses Engagement soll nicht vergessen werden. Eine kleine Gruppe von Ultrawanderen hat sich deshalb von Lollar-Odenhausen in Mittelhessen auf den 155 km langen Weg nach Ahrweiler gemacht, um die Erinnerung an die Flutkatastrophe wach zu halten und den Einsatz der Helfer zu würdigen.

Und da Ultrawanderer keine normalen Wanderer sind, haben sie den 155 km langen Weg Nonstop innerhalb von 42 Stunden bewältigt. Gestartet wurde am 12. Januar um 6:30 Uhr in Lollar-Odenhausen. Bei frostigen Temperaturen und zeitweisem Schneefall ging es über teils vereiste Wege quer durch den Westerwald nach Linz am Rhein, wo mit der Fähre übergesetzt wurde. Der Marsch endete dann am 14. Januar gegen 0:30 Uhr auf dem Marktplatz in Ahrweiler. Organisiert wurde die Wanderung von Daniel Mandler (43) aus Lollar-Odenhausen. Begleitet wurde er von Karin Rühl (52) aus Grünberg in Hessen, von Elke Öffner(56) aus Schonungen in Franken, Jörg Brindl (53) aus Nidderau ebenfalls Hessen. Aus dem Kreisgebiet war als ältester Teilnehmer Ulrich Wilhelm (69) aus Kirchsahr-Winnen mit auf der Tour.

Die Ultrawanderer unterwegs. Foto: privat

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