Bösartige Faulbrut bei Bienen in Wachtberg ausgebrochen
Sperrbezirk wurde errichtet
Keine Gefahr droht für Menschen und andere Tiere
Rhein-Sieg-Kreis. Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises hat in Wachtberg in einem Bienenstand den Ausbruch der amerikanischen Faulbrut festgestellt. Um das betroffene Gebiet ist in einem Umkreis von circa einem Kilometer ein Sperrbezirk gebildet worden, der die Ortsteile Meckenheim-Merl, Meckenheim-Steinbüchel und Wachtberg-Grimmersdorf Hof umfasst. Eine entsprechende Tierseuchenverordnung ist veröffentlicht. „Das kranke Bienenvolk haben wir sofort abgeschwefelt und mit Bienenkasten entsorgt“, so Dr. Klaus Mann vom Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises. „Für Menschen und andere Tiere ist die amerikanische Faulbrut völlig ungefährlich. Auch der Honig kann bedenkenlos verzehrt werden.“ Da erwachsene Bienen zur Ausbreitung der Krankheit beitragen können, müssen unverzüglich geeignete Maßnahmen eingeleitet werden: Töten des befallenen Bienenvolkes, Abflammen der Bienenkästen, Verbrennen der Brutwaben und Errichtung eines Sperrbezirkes. Die Imker, die im nun gebildeten Sperrbezirk Bienenvölker halten, müssen ihre Haltung – sofern sie das noch nicht getan haben – umgehend beim Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises anzeigen. „Alle Bienenbestände im Sperrbezirk müssen amtstierärztlich untersucht werden, um festzustellen, ob weitere Völker erkrankt sind“, erläutert Dr. Mann weiter. Bienenvölker dürfen weder von ihrem Standort entfernt, noch in das Sperrgebiet gebracht werden. Waben, Wachs, Honig und Futtervorräte sowie benutzte Gerätschaften dürfen nur mit bestimmten Auflagen aus den Bienenständen entfernt werden. Für weitere Informationen steht das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises unter Tel. (0 22 41) 13 26 10 zu Verfügung.
