Spiegel-Lächeln
Eine theologische Kolumne von Gunnar Bach
Am 3. Juli ist „Schmeichel-Dein-Spiegelbild-Tag“. Natürlich ist das eine Erfindung aus den USA. Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, zaubert mir das nicht automatisch ein Lächeln ins Gesicht. Doch wenn ich das willentlich steuere, bin ich auch positiv gestimmt. Das ist so ähnlich wie Lach-Yoga. Da treffen sich Leute regelmäßig und lachen - ohne Grund. Die physiologische Wirkung ist gesund. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie diese Woche viele Gründe zum Lachen haben. Und wenn nicht, wagen sie willentlich gesteuert die paradoxe Intervention. Zaubern Sie vor dem Spiegel ein Lächeln in Ihr Gesicht. Schaden wird es auf jeden Fall nicht. Im Gegenteil! Noch nachhaltiger ist das Lächeln natürlich von Herz zu Herz. So weiß schon das biblische Buch der Sprichwörter: „Wie Wasser ein Spiegel ist für das Gesicht, so ist das Herz des Menschen ein Spiegel für den Menschen.“ (Spr 27,19)
Gunnar Bach
