Allgemeine Berichte | 01.06.2016

Lüfthildis Mysterienspiel in der Pfarrkirche St. Petrus in Lüftelberg

„Spiegelbilder“ – Dreierlei Lebensgeschichten

Alljährliche viel beachtete Festspielwoche findet seit 1981 statt

Eine Szene aus dem Leben der Heiligen Elisabeth (links), gespielt von Charlott von Jordans. STEIN

Lüftelberg. „Die Heilige Elisabeth von Thüringen, Don Bosco und Adolf Kolping hatten ein gemeinsames Interesse: Die Wertschätzung des Menschen und die sozialen Eigenschaften wie Nächstenliebe, Toleranz und Vertrauen, die sie ausstrahlten“, darin sind sich die Regisseure des diesjährigen Schauspiels, Monika Döhnert, Willi-Josef Wild und Uwe Kolbitz vom Theaterverein „Lüfthildis Mysterienspiele“ einig. Bei der derzeitigen angespannten Lage der Flüchtlingssituation kann ein Schauspiel mit dem Thema Menschlichkeit nicht passender sein. Aus drei Theaterstücken, geschrieben von dem verstorbenen Religionslehrer und Autor Kurt Faßbender, hat die Theatergruppe ein Stück mit dem Titel „Spiegelbilder“ inszeniert. Drei große Spiegel im Altarraum, in denen sich Zuschauer und Schauspieler widerspiegeln, sollen dem Publikum einen Spiegel vorhalten und zum Nachdenken anregen. Sowohl Adolf Kolping, Don Bosco und die Heilige Elisabeth haben stets das Beste im Menschen gesucht. Ihre Leitlinien waren immer Nächstenliebe und Toleranz dem Nächsten gegenüber. Seit 1981 findet jedes Jahr um die Fronleichnamszeit eine Festwoche zu Ehren der heiligen Lüfthildis statt. In diesem Jahr gab es fünf Vorstellungen, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Insgesamt gab es 30 Rollen zu besetzen und alle Spieler waren mit Elan und großer Freude dabei. Als Schauspieler agierten beispielsweise Nikolaus Weiler als Don Bosco, Markus Schmitz als Adolph Kolping und Charlott von Jordans als Elisabeth von Thüringen. Willi-Josef Wild und Monika Döhnert freuten sich besonders über die neuen jungen Theatertalente. Für Philipp (12) und seine Schwester Franziska (11) war es der erste Kontakt mit der Theatergruppe und sie wollen auf jeden Fall dabei bleiben. Die Lüftelberger sind mit Recht stolz auf ihre Mysterienspiele, die im In- und auch im Ausland (etwa 100 Mal) große Beachtung finden und fanden. Der Theaterverein hofft auf viele neue Mitglieder, damit auch in den nächsten Jahren die Mysterienspiele stattfinden können und ihrem „Erfinder“ Kurt Faßbender damit posthum eine große Ehre bereiten können. STS

Die Mutter Don Boscos setzt sich mit einem Dieb auseinander.

Die Mutter Don Boscos setzt sich mit einem Dieb auseinander.

Die Vorsitzende des Lüftelberger Theatervereins, Dorothee Willers, begrüßt die Gäste am Premierentag auf das Herzlichste.

Die Vorsitzende des Lüftelberger Theatervereins, Dorothee Willers, begrüßt die Gäste am Premierentag auf das Herzlichste.

Eine Szene aus dem Leben der Heiligen Elisabeth (links), gespielt von Charlott von Jordans. Fotos: STEIN

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