Ferien mit Abenteuer Pur e.V. im Rheinbacher Freizeitpark
Spiel und Unterhaltung mit Lerneffekt
Bundestagsabgeordneter Dr. Norbert Röttgen und Bürgermeister Stefan Raetz stellten sich den Fragen der Kinder
Rheinbach. Im Rheinbacher Freizeitpark ist wieder Ruhe eingekehrt. Keine Disco-Musik mehr, kein Lagerfeuerschein und keine weißen Zeltdächer künden vom erlebnisreichen Ferienaufenthalt von über 100 Kindern in Rheinbachs Zeltstadt. Dabei war es in diesem Jahr in finanzieller Hinsicht gar nicht so klar, ob das Abenteuer Pur-Team das Projekt starten konnte. Doch eine Welle der Solidarität und die außerordentlich hohe Spendenbereitschaft sicherten schließlich das Zustandekommen der diesjährigen Zeltstadt. Seit vielen Jahren bietet die Zeltstadt im Freizeitpark Kindern, die nicht mit ihren Eltern in den Urlaub fahren können oder deren Eltern zurzeit keinen Urlaub bekommen, eine Woche lang Spiel, Spaß und Unterhaltung mit garantiertem Lerneffekt. Jeder Programmpunkt wurde sorgfältig geplant und ausgearbeitet. 15 ehrenamtliche Betreuer sorgten zusammen mit Georg Schroeter und Tobias Ding während der zwei Wochen für einen reibungslosen Ablauf und waren für die Kinder Ansprechpartner für alle kleinen und großen Probleme. Lernend spielen, Grenzen austesten, neue Freunde kennenlernen und positive Erinnerungen mit nach Hause nehmen, dies macht die Zeltstadt so attraktiv und beliebt bei Kindern und Eltern. Wie in jedem Jahr standen Geländespiele, Wanderungen, Radtouren, Ausflüge, Workshops und Tagestouren auf dem bunt gemischten Ferienprogramm. Auch der Abend am Lagerfeuer ist fester Bestandteil des Programms. Abenteuer Pur e.V. entwickelt seit etwa fünf Jahren das Konzept einer ausgewogenen Feriengestaltung weiter und passt es den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmer an. Erlebnisfelder schaffen, in denen Kinder und Jugendliche auch Grenzerfahrungen im positiven Sinne sammeln können, ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Dass dieses Konzept aufgeht, konnte man bei einem Besuch der Zeltstadt bei den Kindern spüren und merken. Davon konnten sich auch die beiden Schirmherren der Rheinbacher Zeltstadt, CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Norbert Röttgen und Bürgermeister Stefan Raetz, überzeugen. Zusammen mit Vizebürgermeisterin Tamara Vogt statteten sie der Zeltstadt einen Besuch ab
Der Besuch der Schirmherren gehört zu den traditionellen Programmpunkten während der beiden Ferienwochen. Für Georg Schroeter, der die Gäste bei herrlichem Wetter unter Sonnensegeln im Beisein der Kinder begrüßte, ist es die beste Möglichkeit, zu zeigen, was in der Zeltstadt gemacht wird und natürlich auch die Gelegenheit zu nutzen, die Politiker zu befragen. Das Abenteuer Pur Betreuungsteam hatte sich zusammen mit den Kindern auf den Besuch intensiv vorbereitet und eine Menge Fragen an die beiden Schirmherren vorbereitet. Norbert Röttgen ist gern in Rheinbach und auch bei den Kindern in der Zeltstadt. Das merkte man ihm an, als er die Kinder einlud, Fragen zu stellen und die Diskussion, als ein wichtiges Mittel der Demokratie, charakterisierte. Auch Bürgermeister Stefan Raetz begrüßte die Kinder und Gäste in der lockeren Runde. Als einen Glücksfall für Rheinbach bezeichnete Raetz den Freizeitpark an sich. Keine andere Stadt im Rhein-Sieg-Kreis könne einen derartigen Park aufweisen, betonte Raetz. Ein weiterer Glücksfall sei Georg Schroeter für Rheinbach, denn die Stadt allein könne so ein Projekt ohne Freiwillige nicht stemmen. Raetz versicherte, dass dieses Projekt die weitere Unterstützung der Stadt, auch in finanzieller Hinsicht, erhält. „Das ist doch klar“, sagte der Bürgermeister. Im Anschluss konnten dann die Kids ihre Fragen an Norbert Röttgen stellen. „Was machen Sie für den Umweltschutz in Rheinbach?“, „Warum unterstützen Sie Abenteuer Pur?“, „Machen Sie noch einen anderen Beruf?“, „Warum dürfen Kinder nicht wählen?“, „Was halten Sie vom Abhörskandal?“, viele Fragen, die Norbert Röttgen zusammen mit Stefan Raetz den Kindern gern beantwortete. Doch damit war Norbert Röttgen noch nicht entlassen. Einige Autogramme musste er schon noch geben, bevor dieses Treffen dann zu Ende ging. Georg Schroeter und sein Team zeigten Zuversicht, dass es im nächsten Jahr wieder eine Zeltstadt geben wird.
Nicht nur für die Kinder war der Kickerautomat ein beliebtes Spielgerät, auch Norbert Röttgen versuchte, das „Runde in das Eckige“ zu schießen.
