Nieverner Adventsfenster helfen „Ärzten ohne Grenzen“
Spontane Idee mit sensationellem Erfolg
Stolze Spenden-Summe von 3258,58 Euro übergeben
Nievern. Durch die spontane Idee zweier Bürgerinnen der Gemeinde fand in der Adventszeit ein so genannter „Lebendiger Adventskalender“ statt. Viele Nieverner folgten dem Aufruf zur Gestaltung eines persönlichen Adventsfensters, trugen Gebete und Gedichte vor, sorgten für Weihnachtsmusik, spielten selbst Instrumente, animierten die Gäste zum Mitsingen und luden zu Schmalzbroten, Selbstgebackenem, Glühwein, Kinderpunsch, Kakao und vielem mehr herzlich ein. Und dies alles für ein „Dankeschön“! Es gab das tägliche „Stammpersonal“ sowie Menschen, die bei vielen Fensteröffnungen oder auch nur hin und wieder dabei waren. Alle prägte der Gedanke nach Gemeinsamkeit, dem fröhlich, besinnlichen Beisammensein und dem persönlichen Kennenlernen. Viele lernten sich bzw. „ihr Dorf Nievern“ auf eine bisher nie da gewesene Art und Weise kennen. Besonders die Kinder hatten ihren Spaß dabei.
Ober- und Unterdörfler, Neubürger und „Alt-Nieverner“, alle von dem Gedanken getragen, zusätzlich etwas Gutes zu tun. So war bei jeder Fensteröffnung ein „Spendenengel“ mit dabei, der am Ende die stolze Spenden-Summe von 3258,58 Euro erbrachte, die jetzt im Rahmen eines kleinen Jahresabschlusstreffens symbolisch an Frau Dr. Maria Scharfenberger überreicht wurde.
Die in der Gemeinde lebende Allgemeinmedizinerin, die seit einigen Jahren auch selbst für die Aktion „German Doctors“ tätig ist, hatte die Idee, die Spendensumme der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zur Verfügung zu stellen. Frau Dr. Scharfenberger stellte exemplarisch einige Beispiele des selbstlosen Einsatzes der allein aus Deutschland derzeit 162 für die Organisation tätigen Ärzte vor.
Die Organisatoren wie alle beteiligten Familien wollten mit dem Spendenzweck zum einen ihre Hochachtung gegenüber der Leistung des Ärzteteams in und an den Brennpunkten dieser Welt zum Ausdruck bringen und Ihnen ausdrücklich dafür danken. Gleichzeitig hegen alle den Wunsch, dass mit der Spende den unverschuldet in Not geratenen Menschen etwas geholfen werden kann. Auch oder gerade in dem Wissen, dass damit nicht „die Welt gerettet“, aber vielleicht einigen Betroffenen die Hoffnung auf ein besseres Leben geschenkt werden kann.
Pressemitteilung Lutz Zaun,
Ortsbürgermeister
Vanessa Hirsch (rechts) und Volha Walter danken gemeinsam mit Ortsbürgermeister Lutz Zaun noch einmal für die tolle Gesamtsumme, die in ihren Spendenengel eingeworfen wurde.
Dr. Maria Scharfenberger, selbst schon oft als German Doctor in der Welt unterwegs, erläuterte das Leistungsspektrum der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“.
