Stadtsoldaten feiner Mini-Olympiade
Sportlicher Wettkampf um den Till-Cup
Meckenheim. Die Sommerzeit geht zu Ende in der Apfelstadt und auch bei den Stadtsoldaten geht es mit Volldampf in die zweite Jahreshälfte. Hierzu hatte man wie in den vergangenen Jahren zahlreiche befreundete Vereine zu einem Abend der besonderen Art ins Zeughaus eingeladen. Neben den Mitstreitern aus den eigenen Reihen stellte die Freiwillige Feuerwehr eine Mannschaft und die „Oecher Pänz“ aus Aachen waren ebenfalls zahlreich angereist. Fast aus Aachen kamen die „Brander Stiere“ und ganz neu im jecken Geschäft ist die Damengarde 2014 e.V. aus Köln. Die Mädels sollten im Laufe des Abends noch für reichlich Furore sorgen.
Klangvolle Disziplinen
Bei der Olympiade der Stadtsoldaten geht es jetzt nicht um Boxen, Fußball oder Leichtathletik sonden es gibt so klangvolle Disziplinen wie „Aufgehängt“, „Scharade“, „Schihasenmemory“ und „Parcour“. Das ist natürlich nicht alles so ganz ernst gemeint, aber es wurde mit viel Engagement gekämpft. Meallien im herkömmlichen Sinn gab es auch nicht, der Till-Cup wird als Wanderpokal ausgespielt. Hoch spannend war das „Schihasenmemory“. Unter Eimern aus dem Baumarkt waren verschiedene Gegenstände versteckt, wie eine Flasche Bier, Spüli, Lappen oder eine Packung Gummibärchen. Das alles wurde für 20 Sekunden aufgedeckt, die Mitglieder der Mannschaft mussten sich das alles merken. Dann bekam das erste Mannschaftsmitglied ein Brett quasi als Ski unter die Schuhe geschnallt, XXL-Handschuhe und eine Skibrille, und damit ging es dann auf den Parcour. Es galt einen vorgegebenen Begriff unter dem richtigen Eimer zu erraten. Wer innerhalb von vier Minuten am meisten Begriffe hatte, der konnte das Spiel gewinnen. Beim Parcour wurden gleich mehrere Spieler involviert. Der erste Spieler musste sich anziehen, die XXL-Hose hatte aber vier Meter lange Beine und dann mussten auch noch Schläppchen angezogen werden und ein entsprechendes Oberteil. Und zwar komplett, denn wie Moderater Peter Klee stets passend bemerkt, man geht ja nicht halb angezogen aus dem Haus. Wer das geschafft hatte, der musste dann Bälle in zwei Farben in entsprechende Eimer sortieren. Anschließend galt es mit Wasser gefüllte Luftballons zu werfen und auch wieder in einem Eimer aufzufangen. Das alles auf Zeit und nur Ballons die aufgefangen wurden, zählten. Das Kalkül war natürlich das die Ballons nicht aufgefangen werden und der Fänger ordentlich nass wurde. Das ging auch fast auf, aber die Damen aus Köln schafften es, alle Wasserbomben zu fangen. Letztlich legte dies dann auch den Grundstein für den Sieg. Noch mehr freilich dürfen sich die Meckenheimer Jecken freuen, denn die Mädels des Damencorps kommen in der kommenden Session auch in die Apfelstadt und werden dort sicherlich mit ihren Gardetänzen für Furore sorgen. Das Publikum konnte sich im Erraten der Anzahl von kleinen Schnapsflaschen in den Umbaupausen die Zeit vertreiben. So mancher versuchte sich als Zähler, aber spätestens beim zweiten Mal kam man stets auf andere Zahlen. Für Speis und Trank war ebenfalls bestens gesorgt und die zahlreichen Vereinsmitglieder und ihre Freunde hatten einen überaus kurzweiligen Abend.
STF
So sehen Siegerinnen aus, die Damen aus Köln kamen auch mit den Wasserbomben prima zurecht Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Das richtige Outfit muss auf jeden Fall sein. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
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