Allgemeine Berichte | 28.08.2018

LSB-Forum „Sportplätze in der Sportentwicklungsplanung“ in Koblenz

„Sporträume so nah wie möglich an die Menschen heranbringen“

Koblenz. Ein „Plädoyer für eine neue, freundliche Moderne in der Sportplatzarchitektur“ hielt Professor Dr. Robin Kähler, Vorstand der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Direktor a.D. des Sportzentrums der Universität Kiel, beim Forum „Sportplätze in der Sportentwicklungsplanung“, bei dem es um die Bedeutung und Potenziale von Fußballplätzen in der multifunktionalen Sportstättenentwicklung ging. Eingeladen ins Haus des Sports in Koblenz hatte der Landessportbund in Kooperation mit dem Städtetag, dem Gemeinde- und Städtebund und dem Landkreistag Rheinland-Pfalz sowie dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE).

Die bedarfsgerechte Planung und Modernisierung von Sportplatzplatzanlagen skizzierte Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, am Beispiel der Zentralen Sportanlage Wallmerod. „Ein Sportplatz wird vor allem auch deshalb gebaut, wenn eine Mehrzahl derjenigen, die ihn bauen sollen, auch das Geld dafür bereitstellt“, sagte der Chef der Westerwald-VG mit ihren 14.800 Einwohnern und 21 Ortsgemeinden. Vom Grundsatz her plane man eine offene Anlage – mit einem Drehkreuz sollen Wildschweine oder Mofafahrer ferngehalten werden.

Asphalt-Bahn für Inliner und Rollatoren

Der Sportplatz wird ausgerüstet mit ausgesuchten Leichtathletikanlagen, innovativen Bereichen für Cross-Fit, ein Kleinfeld mit Markierungen für verschiedene Sportspiele und einer Asphalt-Bahn für Inliner und Rollatoren. Mangels Nachfrage werde man dafür aber nur zwei 400-Meter-Bahnen sanieren. „Die Vereine rennen uns jetzt schon die Bude ein“, freute sich Lütkefedder. Über die Umnutzung von Sportanlagen und wie man alten Sportanlagen neues Leben einhaucht, referierte zum Ende des Forums Diplom-Ingenieur Bernd Schnabel. „Keine Sportanlage ist für die Ewigkeit gebaut – Ansprüche der Sportler ändern sich“, gab der Landschaftsarchitekt und öffentlich bestellte Sachverständige für Sportplatzbau zu bedenken. Er dokumentierte dies anhand des Beispiels Kunstrasen, der „nach 10, 12, maximal 15 Jahren heruntergespielt“ sei und erneuert werden müsse. Generell sei es schlau, sich „am besten frühzeitig – vor der Planung – einen Fachmann dazuzuholen“. Der Sachverständige animierte das Plenum, darüber nachzudenken, Sportanlagen „interessanter“, auch im Kleinen zu gestalten.

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