Allgemeine Berichte | 28.06.2022

AWO Bonn/Rhein-Sieg hilft mit Beratungsbus im Flutgebiet

Sprechen im „Mobilen Sprechzimmer“

V.l.: Heinz-Willi Schäfer, Barbara König, Maria Gleißner, Uta Göpfert. Foto: privat

Heimerzheim. Auch ein Jahr nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 sind die Menschen in den betroffenen Gebieten noch immer auf Beratung und Hilfe angewiesen: bei der Antragsberatung für die Wiederaufbauhilfe oder Spendenmittel genauso wie in der Sozialberatung. Auch wenn viele bauliche Schäden inzwischen behoben sind: Für viele Menschen sind die Folgen der Flut sozial, finanziell und seelisch noch immer spürbar.

„Deshalb ist unser AWO Fluthilfe-Mobil eine wichtige Anlaufstation in Swisttal, Rheinbach und Meckenheim!“ lobt Heinz-Willi Schäfer, Vorsitzender des AWO-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, das Angebot. Seit Januar 2022 berät die Sozialarbeiterin Uta Göpfert Menschen jeden Alters und in allen Lebenslagen. Sie konnte schon mehr als 80 Familien helfen, und das umfassend: sie unterstützt bei Anträgen für Wiederaufbauhilfe, bringt Anträge auf einen Pflegegrad auf den Weg, organisiert Mutter-Kind-Kuren, vermittelt zur AWO-Wohnberatung oder auch zu psychotherapeutischen Angeboten. „Nach eher technischen Fragen, kommen jetzt die seelischen Belastungen hoch: Die Menschen wollen über das Erlebte sprechen, ihre Sorgen und Ängste mitteilen und eine Perspektive sehen!“

weiß AWO-Beraterin Uta Göpfert.

Dabei war und ist die Spenden- und Hilfsbereitschaft weiterhin groß. Allein über das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ wurden 150 Millionen Euro gesammelt. Ein Teil davon fließt an das Mobile Beratungsangebot der AWO. „Wir sind froh, damit Personal- und Sachkosten zunächst für zwei Jahre finanzieren zu können. Wir wollen aber ein dauerhaftes Angebot schaffen, denn Unterstützung wird für die nächsten Jahre weiter notwendig sein“, erläutert Barbara König, Kreisgeschäftsführerin der AWO Bonn/Rhein-Sieg. Die AWO hat ein Wohnmobil zum mobilen Sprechzimmer umgebaut und ist damit im Flutgebiet vor Ort.

Gut vernetzt ist die AWO mit anderen Hilfsorganisationen und den Kommunen. Ihr großes Plus sind die vielen ehrenamtlichen AWO-Mitglieder in der Region. Maria Gleißner, stellvertretende Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Swisttal, hilft sehr gern: „Wir wissen, wo Menschen noch Hilfe brauchen. Manche hatten immer noch keinen Bau-Gutachter im Haus! Rasche, unkomplizierte Unterstützung machen wir seit Jahrzehnten bei der AWO - natürlich gerade jetzt!“

Pressemitteilung

AWO Mobile Fluthilfe

V.l.: Heinz-Willi Schäfer, Barbara König, Maria Gleißner, Uta Göpfert. Foto: privat

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