Allgemeine Berichte | 15.07.2024

St. Aldegunder Senioren besuchten Winningen

Die Seniorinnen und Senioren in Winningen. Foto: Günther Schumann

St. Aldegund. Wie immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln starteten die St. Aldegunder Senioren ab Bullay Richtung Winningen. Die Sonne schien, es war leicht bewölkt aber trocken, die Temperatur angenehm. Ideales Reisewetter.

Am Bahnhof Winningen erwartete sie Susanne Mölich, Gästeführerin und Natur- und Erlebnisbegleiterin, und auch ehemalige Weinkönigin ihres Heimatortes und des Weinbaugebietes Mosel.

Winningen ist seit Jahrhunderten eine evangelische „Enklave“ umgeben von katholisch geprägten Dörfern. Winningen gehörte einst den Sponheimer Grafen, die sich zur evangelischen Kirche bekannten. Die ehemals von der katholischen Gemeinde erbaute wertvolle Kirche ist seitdem das evangelische Gotteshaus. Die Wirtschaft und Winzer hatten den Vorteil, nachdem das Rheinland preußisch geworden war, dass man sehr viel leichter Zugang zu den evangelischen Preußen und „Glaubensbrüdern“ erhielt und so den Weinabsatz steigern konnte.

Mit dem Bahnbau vor rund 150 Jahren ergaben sich weitere Vorteile. Es kamen deutlich mehr Gäste ins Dorf und der Weinversand wurde erheblich erleichtert. Und dank der Nähe zu den Städten entlang des Rheins wurde Winningen ein äußerst beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel.

Den damit erzielten Reichtum sieht man heute noch an den prachtvollen Häusern und Kellern der „Weinbarone“. Das ehemalige Schulhaus, erbaut nach Plänen von Johann Claudius von Lassaulx, beherbergt heute das Dorf-Museum. Und wer sich über die Dorfgrenzen hinaus umschaut, bewundert riesige gepflegte Weinbergsflächen, meist in der Steil- oder Steilstlage mit bis zu 29 Terrassen, wie sonst kaum irgendwo entlang der Mosel.

Nach so viel Schauen und Staunen kehrte man in einer urigen „Weinwirtschaft“ ein um sich bei gutem Wein und leckerem Essen nach dem weiten Weg durch Winningen zu stärken.

Die Seniorinnen und Senioren in Winningen. Foto: Günther Schumann

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