Allgemeine Berichte | 06.06.2024

Veranstaltung „Kostproben aus Bibel und Wein“

St. Jakokus, der Heilige für das Gedeihen der Früchte des Weinstocks

Veronika Raß, Pastoralreferentin im pastoralen Raum Cochem-Zell, und Klaus Stülp, Winzer in Kaimt. Foto: Klaus Mertens

Kaimt. Bis auf den letzten Platz ausgebucht war der Weingarten i in Kaimt. Die Gäste ließen sich sieben ausgezeichnete charaktervolle Weine munden, die der renommierte Winzer einschenkte, der seit 1986 ökologischen Weinbau an der Mosel betreibt.

Veronika Raß, Pastoralreferentin, präsentierte dazu sieben Kostproben aus der Bibel. Darunter Heiteres, Nachdenkliches und Überraschendes. Nichts wahrhaft Menschliches ist der Bibel fremd. Wie ein Krimi liest sich beispielsweise die Geschichte von David und Uria. „Und was ist die Moral von der Geschichte?“ fragte die Theologin. „Weingenuss kann einen rechtschaffenen Menschen nicht vom treuen und redlichen Dienst abhalten!“

Klaus Stülb gab Informationen zu Spezifischen des moselländischen Weinanbaus in Geschichte und Gegenwart. So pflegt der Winzer den ältesten Muskateller-Weinberg der Mosel.

Fülle verspricht das Weinwunder, das der Evangelist Johannes gleich als erstes ins Spiel bringt in seiner guten Nachricht. Da ist es nicht verwunderlich, dass dies des Winzers liebste Bibelstelle ist. Das Zeichen steht für das Leben selbst: Freude in Fülle verspricht das Leben, wenn man nur die Augen öffnet für die Wirklichkeit mit den vielen kleinen und großen Wundern des Lebens, die sich tagtäglich ereignen. Wer sieht es, wer sieht es nicht?

In geselliger Runde gab Klaus Stülb Lokalgeschichtliches zum Besten. Was macht ein Winzer in Jahren wie diesen, in denen es im wahrsten Sinne des Wortes an einigen Weinstöcken bereits die Ernte verhagelt hat? Entweder geht er nach Jerusalem, das sind 3000 km. Oder er wandert nach Santiago Compostella, das sind 1500 km. Von der Mosel geht man gern nach Klausen – dort hängt ein Weinfass, das nie leer wird, so die Legende.

Noch kürzer ist der Weg zur Kirche in Kaimt, die nach dem Patron St. Jakobus, dem Patron der Lastenträger und für das Gedeihen der Früchte des Weinstocks benannt ist. Dort ist die älteste Darstellung eines Winzers zu finden.

Und wie steht es um die Zukunft an der Mosel? Ist das Glas halb voll oder halb leer? „Es ist nicht so wichtig, ob das Glas halb voll oder halb leer ist“, so des Winzers Frau humorvoll: „Hauptsache, es ist noch etwas in der Flasche drin“.

Wenn die Zukunft Gottes anbricht, wird Jesus erneut Wein trinken, heißt es sinngemäß im Neuen Testament. Wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen sind, bricht schon heute die Zukunft Gottes an.

Die Verkostung von Bibelworten und Wein mundete, so dass man auf weitere Kostproben das Glas erhob: Zum Wohl!

Pressemitteilung des

Pastoralen Raum Cochem-Zell

Veronika Raß, Pastoralreferentin im pastoralen Raum Cochem-Zell, und Klaus Stülp, Winzer in Kaimt. Foto: Klaus Mertens

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