St. Martins-Nachbarschaft besuchte die Weltkulturerbestätten in Speyer
Andernach. Seit mehr als 50 Jahren erkundet die St. Martins-Nachbarschaft im Rahmen von Tagesausflügen kulturell interessante Ziele in der näheren und weiteren Umgebung. Dieses Mal fuhr man am Samstag, den 23. August, mit dem Bus zu den zwei Weltkulturerbestätten in Speyer.
Zur Stadtbesichtigung konnte Amtmann Herbert Lohrum 40 Teilnehmer am Kaiser-Dom zu Speyer begrüßen. Aufgeteilt in zwei Gruppen und unter sachkundiger Leitung zweier erfahrener Stadtführer wurden einige der Highlights der Stadt Speyer besichtigt. Vom Hauptportal ging der Blick zunächst in die Maximilianstraße und zum Altpörtel, dem imposanten, 55 m hohen Torgebäude im Westen der Altstadt. Sodann rückte das direkt dem Hauptportal des Kaiserdoms gegenüberliegende Stadthaus, dem Sitz von Oberbürgermeisterin und Bürgermeisterin, in den Blickwinkel. Bis 1960 war dieses große, im Jahre 1903 errichtete Gebäude, der Sitz der Landesversicherungsanstalt (heute Deutsche Rentenversicherung) Rheinland-Pfalz, dessen Nebenstelle sich bekanntlich ja in Andernach in der Breite Straße und damit im Bereich der St. Martins-Nachbarschaft befindet.
Danach erhielt die Reisegruppe umfangreiche Informationen über die Baugeschichte des Kaiserdoms, der größten erhaltenen romanischen Kirche der Welt. Seit 1981 steht der im Jahre 1061 geweihte Dom auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Nächster Höhepunkt war die Besichtigung der beeindruckenden Ruinen des mittelalterlichen Judenhofes mit „Männer-Synagoge“, „Frauen-Synagoge“ und der ältesten erhaltenen Mikwe Mitteleuropas. Seit 2021 zählt dieser Judenhof in Speyer (Schpira) zusammen mit dem mittelalterlichen Gemeindezentrum und dem alten jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms sowie dem alten jüdischen Friedhof in Mainz zum UNESCO-Weltkulturerbe der SchUM-Stätten. Zum Abschluss der Führung wurde die evangelische Dreifaltigkeitskirche besichtigt. Die Kirche, die als herausragende Leistung evangelischer Kirchenbaukunst und als Juwel des Barock gilt, war am 31. Oktober 1717, dem Tag des 200-jährigen Jubiläums der Reformation, eingeweiht worden.
Nach einer Stärkung im nahe gelegenen Domhof blieb dann noch Zeit, das Innere des Doms oder auch die Altstadt zu erkunden, bevor es mit dem Bus wieder zurück nach Andernach ging.
Ein kurzweiliger, informativer Tagesausflug in eine wunderschöne und interessante Stadt bleibt in guter Erinnerung.
Bleibt noch ein Hinweis auf das Martinsfest der St. Martins-Nachbarschaft am Freitag, 07. November mit ökumenischer Andacht in der Christuskirche und anschließendem traditionellen Döppekooche-Essen in der Schlossschänke. Weitere Informationen unter www.st-martins-nachbarschaft.de bzw. unter 0151 6185 2543.
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