Tag des offenen Denkmals
St. Remaclus
Cochem. Die Cochemer Pfarrkirche „St. Remaclus“ wurde in den Jahren 1964 - 1968 nach den Plänen des bekannten Architekten Emil Steffann erbaut, der die Fertigstellung der Kirche leider nicht mehr erlebte. Die Gestaltung des Innenraums wurde vom Architekten Heinz Bienefeld maßgeblich beeinflusst.
St. Remaclus ist keine der nach dem Weltkrieg üblichen „Betonkirchen“. Für die Fassade wurde heimischer Bruchstein verwendet. Die Kirche „thront“ wie eine Burg über Cond, passt sich der alten Kulturlandschaft optimal an und grüßt hinüber zur Cochemer Reichsburg, die nur wenige hundert Meter gegenüber das Cochemer Wahrzeichen darstellt.
„St. Remaclus“ wird am 12. September ab 10 Uhr geöffnet sein. Die Herren Dipl.Ing. Alfred Bremm und Gerhard Schommers stehen für Informationen von 10 - 18 Uhr zur Verfügung.
Ab 14 Uhr geben Schüler der Kreismusikschule unter Leitung von Bernd Bömer ein Konzert mit Gitarrenmusik aus vier Jahrhunderten. Ab 15 Uhr erleben die Besucher einen Vortrag „Emil Steffann und der Kirchenbau der Nachkriegsmoderne“ mit Dr. Martin Bredenbeck, langjähriger Geschäftsführer des Rheinischen Vereins Das Programm wird um etwa 16 Uhr fortgesetzt mit einem Vortrag des ehemaligen Baudirektors des Bistums Trier, Professor Alois Peitz, der sich an eine lange Zusammenarbeit mit dem Planer Steffann erinnert.
Der Rheinische Verein lädt Bevölkerung und Gäste zu diesem interessanten Programm ein. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Corona-Vorgaben sind einzuhalten.
