ADAC Städtewettbewerb - Rheinbach als Bundessieger ausgezeichnet
„Stadthüpfer“ - Musterbeispiel für einen verträglichen Stadtverkehr
Rheinbach. „Stadthüpfer“ – so lautet der Name eines Busses, der seit rund drei Jahren in der Stadt Rheinbach bei Bonn verkehrt. Er ergänzt das bestehende städtische ÖPNV-Angebot und gewährleistet dabei vor allem die Mobilitätssicherung älterer Bürger.
Für dieses Verkehrsangebot, das unter enger Einbeziehung und Mitwirkung seiner potenziellen Nutzer entstanden ist, wurde die nordrhein-westfälische Kommune im Rahmen des 17. ADAC Wettbewerbs für Städte und Gemeinden als Bundessieger ausgezeichnet. Der Preis – ein hochwertiges Pedelec als Dienstfahrrad – ist heute von Bernd Fronhoffs (Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik beim ADAC Nordrhein e.V.) an Stefan Raetz (Bürgermeister der Stadt Rheinbach) übergeben worden.
Ziel des Wettbewerbs unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden“ war es, innovative und beispielhafte Konzepte und Lösungen vorzustellen, mit denen Kommunen die Lebensqualität ihrer Bürger verbessern.
Nach Ansicht des ADAC ist die nachhaltige Entwicklung der kommunalen und regionalen Verkehrssysteme eine zukunftsweisende Aufgabe für Städte und Gemeinden.
Der Städtewettbewerb wurde vom ADAC gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) durchgeführt. Eine Fachjury, bestehend aus je einem Vertreter der beteiligten Verbände sowie der Wissenschaft und der Praxis, hat die Einsendungen bewertet.
Die Bundespreise wurden diesmal in vier Kategorien, sogenannten Aktionsfeldern vergeben: Im Aktionsfeld „Mobilität in der Stadt“ gewann neben dem Rheinbacher „Stadthüpfer“ der „Familienbus Spessart“ in Biebergemünd.
In der Kategorie „Mobilität zwischen Stadt und Umland“ ent-schied sich die Jury für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg mit seinem Angebot einer Koordinierungsstelle für Mobilitätsmanagement.
In dieser Kategorie gab es zusätzlich einen Sonderpreis für die Region Stuttgart mit ihrem Konzept für E-Bike-Stationen an Haltestellen des ÖPNV. Im Aktionsfeld „Gedacht und geplant – aber (noch) nicht realisiert“ konnte
sich Berlin mit der Planung einer Begegnungszone in der Maaßenstraße in Kreuzberg durchsetzen. Weitere Informationen zum Städtewettbewerb und den Siegerstädten gibt es unter www.adac.de/stwb.
Pressemeldung ADAC
