Allgemeine Berichte | 14.08.2023, 12:50 Uhr

Der Festausschuss Karneval Bad Neuenahr-Ahrweiler präsentierte Ahrtaler Variante des Sommer-Karnevals

Stääne und Leev Marie rockten bei „Typisch Kölsch“

Rauschende Geburtstagsparty zum 33. Festausschuss-Jubiläum

Der Kurpark war rappelvoll.

Der Kurpark war rappelvoll.

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Bad Neuenahr. Ob beim „Lachenden Kurhaus“ oder den traditionellen Prunk- und Herren-Sitzungen der Ahrweiler Karnevalsgesellschaft – Kölsche Kult-Bands gibt es in der Kreisstadt schon seit jeher immer wieder zu sehen und zu hören. Mitten im Sommer ist Live-Musik der Domstadt-Größen hingegen eine echte Rarität, auch im Ahrtal. Dennoch müssen die Fans und Jecken auch in der (nicht immer) warmen Jahreszeit zumindest nicht ganz auf kölsche Tön verzichten. Bestes Beispiel hierfür ist das seit einigen Jahren in Köln und Bonn erfolgreich stattfindende „Jeck em Sunnesching“-Event. Was die rheinischen Metropolen können, kann Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange – dachte sich der hiesige Festausschuss Karneval und schuf unter dem Motto „Typisch Kölsch“ sozusagen das Ahrtaler-Äquivalent zu „Jeck em Sunnesching“.

Erstklassiges Programm

Das passte perfekt, feiert der Festausschuss in diesem Jahr doch das 33. Jubiläum des kreisstädtischen Gemeinschafts-Karnevals. Das Programm, das Festausschuss-Präsident Franz-Josef Creuzberg und seine Mitstreiter im rappelvollen Kurpark präsentierten, bot so ziemlich alles, was in Kölle musikalisch Rang und Namen hat – und noch einiges mehr. Denn das „Drumherum“ konnte sich unter anderem in Sachen Genuss durchaus auch sehen lassen. Ob stilechtes Kölsch-Pittermännchen oder heimische Ahr-Weine – es herrschte die Qual der Wahl. Auf der Bühne gaben sich derweil die Stimmungsgaranten die Klinke in die Hand. Die Shooting-Stars von „Lupo“, „Miljö“, „F!asko“ und „Eldorado“ rockten dabei die Bretter ebenso, wie die Lokalmatadoren von „Jeckeditz“. Als Dreierpack-Headliner gaben sich die „Paveier“, die „Klüngelköpp“ sowie die „Domstürmer“ die Ehre. Dass der Kurpark bei Hits wie „Leev Marie“, „Stääne“ oder „Ohne Dom, ohne Ring, ohne Sunnesching“ eskalierte, verstand sich dabei von selbst.

Band und Besucher trotzten dem zwischenzeitlichen Regen

Apropos Sunnesching: der verzog sich zwischenzeitlich und wurde von dunkeln Wolken verdrängt, die einen satten Platzregen auf das Kurviertel niedergehen ließen. Beim Anblick auf das jetzt teilweise schlammige Geläuf fühlte sich mancher mehr an das diesjährige „Wacken“-Festival, als an „Typisch Kölsch“ erinnert. Die vielen Jecken, die in nicht geringer Zahl kostümiert erschienen waren, ließen sich davon die Stimmung sowieso nicht vermiesen – im Gegenteil. Sie feierten weiter, bis bei Dunkelheit die letzten kölschen Tön ebenso verhallt waren, wie die Regenwolken.

Der Kurpark war rappelvoll.

Der Kurpark war rappelvoll.

Stääne und Leev Marie rockten bei „Typisch Kölsch“

Immer eine sichere Bank – die Lokalmatadoren von „Jeckediz“

Immer eine sichere Bank – die Lokalmatadoren von „Jeckediz“

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