Student aus Frankreich ist für einen Monat in Rheinbach zu Gast
Städtepartnerschaft mit Villeneuve lebt vor Ort
Rheinbach. So hatten sich die Initiatoren der Städtepartnerschaften das vorgestellt: Nachdem die offiziellen Verbindungen geschaffen worden sind, wird das Ganze vor allem von den Bürgern und Vereinen mit Leben erfüllt. Dies, so der Ansatz, solle dem gegenseitigen Verstehen von fremden Kulturen dienen, Vorurteile abbauen und die Völkerverständigung fördern.
In Rheinbach kümmert sich die Vereinigung zur Förderung der Partnerschaft Villeneuve lez Avignon unter der Leitung der Vorsitzenden Hedwig Schmitt-Wojcik ganz konkret um diese Ziele. Und damit auch bereits junge Leute von dieser Partnerschaft profitieren können, gibt es auch einen regen Schulaustausch. Insbesondere die Tomburg-Realschule Rheinbach und das College le Mourion in Villeneuve kooperieren seit 1975, und mehr als 45 Begegnungen sprechen eine eindeutige Sprache.
In einem solchen Rahmen besuchte vor sieben Jahren auch Clement Bouguillon Rheinbach. Nachdem er in Frankreich die Schule beendet hatte, nahm er das Studium an TU Grande Ecole in Lyon auf.
Im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums bei der DSG Canusa in Rheinbach führten in die Wege nun wieder nach Deutschland und hier zu Gabriele und Rudolf Funke, welche ihn herzlich willkommen hießen.
Neben der praktischen betrieblichen Tätigkeit geht es aber auch darum, Land und Leute besser kennenzulernen. Und da sich die Vereinigung zur Förderung der Partnerschaft jeden zweiten Samstag im Monat zum Boule-Spiel auf dem Platz des Waldhotels Rheinbach trifft, kam Clement Bouguillon am vergangenen Samstag zu dem besonderen Vergnügen, nicht nur mit den Vereinsmitgliedern, sondern auch mit Bürgermeister Stefan Raetz zu spielen, der den französischen Gast ebenfalls in Rheinbach herzlich willkommen hieß.
