Landesregierung startet zweite Runde der Zukunftsinitiative
„Starke Kommunen - starkes Land“
Stadt Remagen ist mit zehn anderen Kommunen im nördlichen Rheinland-Pfalz dabei
Remagen. „Heimat zu erleben ist immer wichtiger für viele Menschen in einer Welt, die sie als unübersichtlich erleben. Zusammenhalt vor Ort in unseren Städten und Gemeinden ist dafür eine wichtige Basis“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Auftaktveranstaltung der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen - Starkes Land“ in Mainz. Ziel der Landesregierung sei es, gute Lebensbedingungen in den Städten und Gemeinden in ganz Rheinland-Pfalz zu garantieren. Daher unterstütze das Land die Regionen und Kommunen.
Schon die erste Runde der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – starkes Land“ sei eine Erfolgsgeschichte und habe die Zusammenarbeit verbessert, unterstrich die Ministerpräsidentin. Sie erinnerte an Erfolgsprojekte wie den Dorfladen, digitale Dörfer oder das Projekt „Lange leben im Dorf“.
Die interkommunale Kooperation bietet gute Voraussetzungen, die Standortqualität weiter zu verbessern und gleichzeitig ineffiziente Insellösungen zu vermeiden. Themen wie Siedlungsentwicklung oder Mobilität lassen sich im Verbund zielführender entwickeln, betonte Innenminister Roger Lewentz. In der zweiten Runde der Zukunftsinitiative werden die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm sowie die Städte Andernach, Bendorf, Neuwied, Sinzig und Remagen ein „Städtenetz“ im Norden von Rheinland-Pfalz bilden. In den kommenden vier Jahren sollen hier Strukturen und Netzwerke aufgebaut und Umsetzungsstrategien für gemeinsame Projekte entwickelt werden.
Das Land fördert das Projekt mit insgesamt 855.000 Euro und unterstützt zusätzlich durch die Übernahme der Kosten für ein projektbegleitendes Planungsbüro.
Den Förderbescheid aus den Händen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz nahmen für die Stadt Remagen Bürgermeister Herbert Georgi und Wirtschaftsförderer Marc Bors sowie für die im Rat vertretenen Fraktionen deren Vorsitzende Walter Köbbing (CDU) und Carsten Jacob (FBL) entgegen.
Verhindert waren Christine Wießmann (SPD) und Dr. Frank Bliss (B90/Die Grünen). Anwesend war auch der Landtagsabgeordnete Guido Ernst, der sich sehr erfreut über die zugesagte Projektförderung und Kooperationsbereitschaft über Kreisgrenzen hinweg zeigte.
