Allgemeine Berichte | 18.06.2026, 14:32 Uhr

Dialogforum zur Überflutungsvorsorge der inframeta eG stößt auf großes Interesse

Starkregen und Überflutungen: Gemeinsame Vorsorge ist besser als Wiederaufbau

Wie kann die Region vor Überflutungen geschützt werden? Das war das Thema im Dialogforum in Bad Neuenahr-Ahrweiler und das Interesse daran war groß. Foto: inframeta eG
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie können Unternehmen Schäden durch Starkregen und Überflutungen vermeiden, bevor sie entstehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 25 Gewerbetreibende, Hotelinhaber, Immobilienverwalter, Immobilieneigentümer sowie Versicherungsberater beim Dialogforum „Überflutungsvorsorge für Kommunen und Unternehmen“, zu dem die inframeta eG eingeladen hatte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung des Frühwarnsystems infraWarn, das Kommunen, Unternehmen und Immobilienverantwortliche dabei unterstützt, rechtzeitig auf drohende Überflutungsereignisse zu reagieren und Schutzmaßnahmen einzuleiten.

infraWarn macht den Unterschied

Neben der praktischen Anwendung des Systems wurden zentrale Fragen der Überflutungsvorsorge diskutiert: Welche Frühwarnmaßnahmen übernimmt die Kommune und wie unterscheiden sich diese von bestehenden Warnsystemen wie KATWARN? Welche Verantwortung tragen Unternehmen und Eigentümer selbst? Wie ist diese Eigenverantwortung gesetzlich geregelt? Und kann ein ganzes Gewerbegebiet, ein Straßenzug oder sogar ein Stadtviertel gemeinsam vorsorgen? Die klare Antwort der Experten lautete: Ja. Gerade die gemeinschaftliche Vorsorge bietet erhebliche Vorteile, da Risiken frühzeitig erkannt und Schutzmaßnahmen koordiniert umgesetzt werden können. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den vorgestellten Lösungen und überzeugten sich von der einfachen Bedienbarkeit von infraWarn. Besonders deutlich wurde dabei der Wunsch, künftig stärker zusammenzuarbeiten.

Die Erfahrungen vergangener Hochwasser- und Starkregenereignisse wirken bis heute nach. Denn: Niemand hat mehr Lust, noch einmal einen Wiederaufbau des eigenen Betriebes organisieren zu müssen, fasste ein Teilnehmer die Stimmung zusammen. Die Schäden, die wirtschaftlichen Folgen und der organisatorische Aufwand seien für viele Betroffene nach wie vor präsent. Ein weiterer Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Gegen 10 Zentimeter Wasser muss sich eigentlich jeder schützen können.“ Die Diskussion machte deutlich, dass viele Schäden bereits mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen verhindert oder deutlich reduziert werden könnten – vorausgesetzt, Warnungen erfolgen rechtzeitig und die notwendigen Abläufe sind vorbereitet.

Weitere Veranstaltungen geplant

Am Ende der Veranstaltung wurden bereits konkrete Folgemaßnahmen vereinbart. Dazu zählen gemeinsame Gespräche mit Versicherern, Ortsbesichtigungen vor Ort sowie die Vertiefung von Angeboten zur Erstellung von Alarm- und Einsatzplänen für Unternehmen und Gewerbestandorte. Für die inframeta eG steht fest: Das Thema Überflutungsvorsorge wird die Region auch künftig begleiten. Weitere Dialogveranstaltungen sind bereits in Vorbereitung. Regelmäßige Informationen und Schulungen bietet die inframeta Akademie im Rahmen ihrer infraWarn-Webinare an:

www.inframeta.de/akademie

Wie kann die Region vor Überflutungen geschützt werden? Das war das Thema im Dialogforum in Bad Neuenahr-Ahrweiler und das Interesse daran war groß. Foto: inframeta eG

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