Die RKK-Initiative für den Rentenpunkt
Start der RKK-Initiative „Aufschwung für das Ehrenamt“
Die Rheinischen Karnevals-Korporationen möchten das Ehrenamt in den Fokus der Öffentlichkeit stellen
Region. Das Ehrenamt gehört zum Karneval, wie die traditionellen Ausrufe „Helau“ oder „Alaaf“ zum Rosenmontag. Unzählige Karnevalisten engagieren sich in vielfältiger Art, um das schöne Brauchtum an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Sei es die Trainerin der Tanzgruppe, der Wagenbauer oder die Hilfe bei der Bewirtung der Sitzungsteilnehmer. Dass Ehrenämter für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen, zeigen auch viele weitere Bereiche: Der Fußballtrainer der Nachwuchsmannschaft, die Nachhilfelehrerin und die Feuerwehrangehörigen sind nur einige wenige Beispiele. Sie alle opfern nicht nur Freizeit, sondern teilweise ihr Geld, schlimmstenfalls sogar ihre Gesundheit und Ihr Leben für ihre Mitmenschen.
Ehrenamtliche übernehmen häufig auch Aufgaben, für welche dem Staat die finanziellen Mittel fehlen. Sie erhalten zwar einen Mehrwert zurück, der nicht materiell ist. Doch reichen Anerkennung, Dank und Stärkung des Selbstwertgefühls, um das Ehrenamt in unserer Gesellschaft zu stärken und bestenfalls sogar auszubauen?
Die Rheinischen Karnevals-Korporationen möchten mit der Initiative „Aufschwung für das Ehrenamt“ diese Frage in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Gleichzeitig erneuert RKK-Präsident Hans Mayer die Forderung, ehrenamtlich tätigen Menschen, die über viele Jahre hinweg für das Gemeinwohl m Einsatz waren, mit einem zusätzlichen Punkt bei der Rentenberechnung zu belohnen.
„Natürlich höre ich häufig: Diese Forderung ist nicht finanzierbar. Doch dann muss man fragen: Können wir es uns leisten bzw. ist es finanzierbar, dass der Staat die Aufgaben der Ehrenamtlichen übernimmt?“, so Mayer. Immer wieder höre man, der Egoismus in der Gesellschaft nehme zu. Es gelte daher diejenigen zu fördern, denen die Allgemeinheit und der gesellschaftliche Zusammenhalt eben nicht egal seien. RKK-Präsident Hans Mayer stellt klar: „Es geht nicht um Bezahlung – es geht um eine besondere Form der Anerkennung. Eine Ehrennadel oder eine schöne Rede am Tag des Ehrenamtes sind natürlich richtige und wichtige Zeichen. Doch die reichen unseres Erachtens nicht aus“, so der Präsident des bundesweit tätigen Dachverbandes der Karnevalsvereine.
Zum Start der Kampagne stellte der RKK-Präsident das eigens entworfene Logo vor. Für die nächsten Wochen und Monate sind Gespräche mit Kommunal, Landes- und Bundespolitikern, aber auch mit den Betroffenen selbst geplant. Des Weiteren möchten die Rheinischen Karnevals-Korporationen auch mit allgemeinen Informationsveranstaltungen und Aktionen auf Ihr Anliegen hinweisen.
Pressemitteilung der Rheinischen Karnevals-Korporationen
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