Verein für Heimatpflege ließ den Kreuzweg renovieren
Stationen erstrahlen im neuen Glanz
Kreuzweg wurde renoviert
Adenau. „Ich danke dem Verein für Heimatpflege für das Gemeinschaftswerk, das wir hier bei der Restaurierung der Kreuzweg-Stationen zusammen ausgeführt haben,“ sagte Adenaus Stadtbürgermeister Arnold Hoffman. Gut ein Jahr lang hatten die Restaurierungsarbeiten gedauert. Der Bildhauer und Restaurator Rudolf Schneider und der Malermeister und Handwerker im Denkmalschutz, Markus Simons, waren an den Stationen des Kreuzwegs, der seit 1828 im Besitz der Stadt ist, im Einsatz. Weiter führte der Stadtbürgermeister aus, dass der erste Stationenweg im Jahr 2011 unter der Regie von Clemens Keiffenheim auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Die dazu geführt hat, dass der Kreuzweg in Adenau sogar Aufnahme in den Premiumwanderweg Eifelsteig fand. Die Gesamtkosten der Restaurierungsmaßnahmen an den Stationen beliefen sich auf 12.600 Euro, die vom Verein für Heimatpflege übernommen wurden, zusätzlich gefördert vom „Kulturellen Erbe Rheinland-Pfalz . Landesdenkmalpflege“ mit 4050 Euro.
Bernd Schiffarth, der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege, dankte Schneider und Simons für die hervorragende Arbeit an den Stationen, die von 1861 bis 1863 errichtet wurden. Beim Neugestalten mancher Teile konnte Schneider auf den identischen Kreuzweg in Kelberg zurückgreifen, wo er sich Abdrücke machen konnte. So hat er an der neunten Station den Kopf eines römischen Legionärs ersetzt. Der fehlende Kopf aus Stein wurde bei einer früheren Restaurierung durch einen aus Holz geschnitzten ersetzt.
Weitere Arbeiten:
Nach der „großen“ Restaurierung im vergangenen Jahr sind für 2017 kleinere Unterhaltungsarbeiten am Adenauer Kreuzweg vorgesehen. So soll unter anderem an der Grablegungsgrotte ein Handlauf angebracht und für eine bessere Beleuchtung gesorgt werden, wie Schiffarth sagte.
SES
