Dekanat Maifeld-Untermosel: Weltgebetstag aus Simbabwe
„Steh auf und geh!“
Am Freitag, 6. März um 15 Uhr
Polch. Das Motto des Weltgebetstages 2020 lädt ein, uns den Erfahrungen, den Freuden und Nöten, den Sorgen und Hoffnungen, dem Glauben der Frauen aus Simbabwe zu öffnen, sie anzuhören.
Dabei spürt man den Stolz der Frauen auf ihr Land. Es liegt eingebettet zwischen Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Die Frauen berichten von beeindruckenden Naturschönheiten, wie den weltberühmten Viktoria-Wasserfällen, spektakulären Gebirgslandschaften und Naturparks mit reicher Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Sie erklären den Namen ihres Landes. Simbabwe bedeutet „Steinhaus“ – Hinweis auf eine sehr alte Kultur.
Die Folge von Diktatur, Korruption und Inflation, die die jahrzehntelange Herrschaft des Regimes Robert Mugabes prägte, sind massive wirtschaftliche und soziale Probleme. Natürlich setzt auch der Klimawandel der einstigen Kornkammer im Süden Afrikas zu. Das Leben ist für viele zum Überlebenskampf geworden.
Doch simbabwische Frauen sind stark. Sie meistern die Unausweichlichkeiten ihres Alltags und finden immer wieder Lösungen. Ein Schlüssel dafür ist die Philosophie des „unbutu – ich bin, weil wir sind.“ „Unbutu“ ist gelebtes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und ein beeindruckender Gemeinschaftssinn.
Von Herzen laden wir Sie, liebe Freundinnen und Freunde des Weltgebetstages, ein, dem Ruf der Frauen aus Simbabwe „Steh auf und geh!“ solidarisch zu folgen. Lassen wir uns offen und vorurteilsfrei auf das ein, woran sie uns Anteil geben in einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, 6. März um 15 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Polch, Uhlandstraße 9.
Im Anschluss ist Gelegenheit bei einer Tasse fair gehandeltem Kaffee und kleinen kulinarischen Kostproben mit anderen ins Gespräch zu kommen. Zudem wird das Eine-Welt-Laden-Team der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern eine breite Palette fair gehandelter Produkte anbieten.
