So vielfältig wie die Tradition in Mendig so breit gefächert ist das museale Angebot
Stein und Bier schrieben Geschichte
Mendig. Seit dem 3.6.2004 bringen viele Mendiger ihre seltene, historische Objekte aus der Bier- und Brauerzeit, zwischen dem 24. 8. 1842 und heute zur Rettung in das private Bier- und Steinmetzmuseum auf der Mendiger Museumsmeile! Wertvolle Hilfe leisten dabei die Mitglieder der „Kulturgemeinschaft Albertinum“. Vier ihrer Mitglieder besuchten nun das ebenso privat geführte Biermuseum in Wuppertal, in dem sie am ehemaligen Standort der Wicküler-Brauerei vom ehemaligen Braumeister Udo Kirchbaum herzlich und flüssig begrüßt wurden.
Das diplomierte Bierbrau-Urgestein war von 1954 bis 1957 in Sachen Biererfahrung in 9 Brauereien Deutschlands auf Wanderschaft., auch die ehemalige Wölkerbrauerei gehörte dazu. Später waren seine Ziele China, Korea, Russland, Asien und Brasilien. Im Ruhestand entschloss er sich mit seinen vielen Utensilien ein kleines, aber uriges Brauereimuseum in der Wuppertaler Friedrich-Engels-Allee einzurichten. Hier führt der die Besucher in die Kunst des Brauens und in Bierproben ein. Das erlebten auch die sehr interessierten Vulkaneifeler und waren so begeistert, dass sie „Udo“ spontan zum diesjährigen Mendiger Gambrinusfest einluden, was der Wuppertaler Braumeister auch spontan annahm ! Gefüllt mit bierologischen Austauschgeschenken ging es zurück, ohne eine zünftigen Zwischenstopp im geliebten Köln zu vergessen!
Sie engagieren sich ortsübergreifend, neben den vielen und erfolgreichen Gambrinus-Jünglingen, um die wohl einmalige Brautradition, die unweit der Laacher See Region besonders in diesen Tagen gefeiert wird. (v.l.) Peter Nohles aus Kempenich, Siggi Schüngel aus Mendig, Josef Odenthal aus Nickenich, die zusammen mit Heinz Lempertz (r.) das Wuppertaler Biermuseum besuchten. Foto: Kulturgemeinschaft Albertinum
