Eifelverein Remagen unterwegs in Mendig und der Pellenz
Steinerne Zeugen der Geschichte
Wanderung führte an alten Kirchen, Höfen und Wegkreuzen entlang
Remagen. Mendig? Ja, der Name dieses kleinen Städtchens ist weithin bekannt, lässt sich doch dort über einen Abstecher die Autobahn nach Trier schneller erreichen als über das Koblenzer Kreuz. Und auch das Vulkanmuseum, die riesigen Lavakeller, die historische unterirdische Mühlsteingewinnung und die danach folgende Brauereitradition – all dies bringt man mit Mendig schnell in Verbindung.
Dass diese Stadt selbst aber durchaus sehenswert ist und überraschend viel zu bieten hat, davon konnten sich die Remagener Eifelfreunde bei ihrer Wanderung überzeugen.
Allein schon die Ruine des Florinshofs in Obermendig mit der spätgotischen Laurentiuskapelle daneben lohnt einen Besuch. In Niedermendig thront trutzig auf einer erstarrten Felsennase die Doppelkirche St. Cyriakus. Welch ein Glück, dass beim Bau der neugotischen großen Kirche im 19. Jahrhundert die kleine gewölbte Pfeilerbasilika direkt daneben mit ihren ausdrucksstarken Wandmalereien des 13. bis 15. Jahrhunderts erhalten blieb.
In weitem Bogen führte die Wanderung nach Osten in die „Pellenz“, jenen Landbezirk, dem in früheren Jahrhunderten neben Mendig 14 Gemeinden mit gemeinsamer Verwaltung und Gerichtsbarkeit angehörten.
Vorbei ging es am inzwischen von der Bundeswehr aufgegebenen Hubschrauber-Flugplatz bis zum uralten Bahnerhof, der im Mittelalter durch einen doppelten, noch heute deutlich sichtbaren Wassergraben geschützt war. Die Eigentümerin war so freundlich, die Wanderer spontan durch ihr Anwesen zu führen, und sie öffnete auch die kleine, 1542 erbaute Kapelle unter den uralten Linden.
In Fraukirch wurde eingekehrt. Die berühmte Wallfahrtskirche aus dem 13. Jahrhundert zeigt auf dem barocken Altaraufsatz Szenen der Genoveva-Sage, darunter die sicher weltweit einzige plastische Darstellung der grausamen Vierteilung eines Missetäters auf einem Altarbild.
Die ganze Wanderung galt vor allem den vielen Basaltkreuzen aus sechs Jahrhunderten, die rings um Mendig innerhalb der Ortschaften und auf freiem Feld anzutreffen sind. Manche von ihnen sind wertvollste Kunstwerke.
Aber auch ganz schlichte steinerne Kreuze sind Zeichen tiefer Frömmigkeit der Stifter, deren Namen oft auf dem Sockel der Kreuze vermerkt sind.
Artikel melden
Tourismus am Rhein ... kann die BUGA 2029 wirklich kommen
- Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Eifel Rallye Festival 2026 in Daun mit Gruppe-B-Boliden und Rallye-Klassikern
- Oliver Burggraf: Sehr schöne Vorabinfo vor dem Festival. Freuen uns schon drauf
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Flucht trotz ausgelöstem Airback: Polizei stoppt Autofahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss
22.04.: Kontrollverlust auf der B260: Alkoholisierter Fahrer flieht nach Unfall
Nievern. Am Abend des 22. April 2026, etwa um 20:15 Uhr, ereignete sich auf der B260 in Fahrtrichtung Bad Ems ein Unfall. Ein Fahrzeug geriet auf Höhe des Überfliegers im Nievern-Bereich außer Kontrolle, begann zu schleudern und stieß schließlich an den Bordstein. Der Schaden an der Felge war beträchtlich, und die Airbags des Autos wurden ausgelöst. Trotz dieser Umstände entfernte sich der Fahrer zunächst unerlaubt von der Unfallstelle.
Weiterlesen
-Anzeige-Umfirmierung als konsequenter Schritt in die Zukunft: „Kurtenacker Friedrich Rechtsanwälte“ wird zu FRIEDRICH Rechtsanwälte
Moderne Struktur, klare Ausrichtung und bewährte Kompetenz
Bad Neuenahr. Aus einer gewachsenen und etablierten Kanzlei entsteht eine noch klarer strukturierte und zukunftsorientierte Einheit: Die bisherige Kanzlei „Kurtenacker Friedrich Rechtanwälte“ firmiert nun unter dem Namen FRIEDRICH Rechtsanwälte. Die Umfirmierung ist dabei kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern die logische Weiterentwicklung einer erfolgreichen Kanzleigeschichte.
Weiterlesen
Vorsicht vor falschen Polizisten
23.04.: Falsche Polizisten am Werk: Betrügerische Anrufe im Rhein-Lahn-Kreis
Sankt Goarshausen. Am 23. April 2025 ereigneten sich bereits am Vormittag mehrere Fälle, in denen falsche Polizeibeamte Geschädigte telefonisch kontaktierten. Die Betroffenen erhielten die Mitteilung, dass in ihrer Nachbarschaft ein Einbruch stattgefunden habe und ihr Name auf einer Liste der Einbrecher aufgetaucht sei.
Weiterlesen
