Allgemeine Berichte | 19.12.2016

Musikfreunde Lantershofen musizierten mit „Cantamus“ und zwei Chören

„Sterne von Bethlehem“ erstrahlten über Lantershofen

Weihnachtskonzert war auch im Jubiläumsjahr Publikumsmagnet

Mittig im Altarbereich thronten die vielköpfigen Musikfreunde mit ihren zahlreichen Blasinstrumenten.DU

Lantershofen. Hochbetrieb im Lantershofener Ortszentrum. Auch in seiner 18. Auflage erwies sich das alljährliche Weihnachtskonzert der Musikfreunde Lantershofen wieder als absoluter Publikumsmagnet. Trotz reichlicher Zusatzbestuhlung war die St. Lambertus-Kirche bis auf den allerletzten Platz gefüllt. So viel vorweg: Für die Musikfreunde war es der glanzvolle musikalische Abschluss eines denkwürdigen 40. Jubiläumsjahres mit zahlreichen Highlights. Bevor das künstlerische Programm seinen Lauf nahm, begrüßte der Musikfreunde-Vorsitzende Hubertus Feist das Publikum samt Ehrengäste, darunter Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Ortsvorsteher Leo Mattuscheck sowie Schützenkönig Robin Grießel, und stellte das diesjährige Konzertmotto „Stern über Bethlehem“ vor. Eben jener Stern sei ein „Zeichen des Friedens“, ein „Symbol für Weihnachten“ und ein „Symbol dafür, dass „aus etwas Kleinem etwas ganz Großes entstehen kann“. Groß und imposant war auf jeden Fall das Klangerlebnis dieses Abends. Wann hat man sonst schon die Gelegenheit, einen wahren „Live-Surround-Sound“ genießen zu können? Um diesen zu realisieren, hatten sich die Musiker, Sängerinnen und Sänger an drei Kirchenseiten positioniert. Mittig im Altarbereich thronten die vielköpfigen Musikfreunde mit ihren zahlreichen Blasinstrumenten, links die Musikgruppe „Cantamus“, rechts die beiden Chöre „Männer & Frauenchor MGV Cäcilia Lantershofen“ sowie „Sing & Swing“, flankiert von der erst vor kurzem neu installierten Simon-Orgel. Mit dem Klassiker „Macht hoch die Tür“ lieferten die von Manfred Sebastian wie immer meisterhaft dirigierten Gastgeber den genau richtigen Opener zur Erzeugung festlicher Weihnachtsstimmung ab, bevor sich mit „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, gesungen von den „Cäcilianern“, ein warm-fließendes Chor-Stück anschloss. Dann wurde es etwas „fetziger“, denn „Cantamus“ als Vertreter des Genres „Neue geistliche Lieder“ verarbeiten in ihrer Musik gekonnt Einflüsse aus Rock, Pop und Jazz – so auch beim straight-getragenen „Weite Räume meinen Füßen“. Der Applaus hallte noch nach, da ertönte schon die von den Musikfreunden dargebotene Johann-Sebastian-Bach-Komposition „Sheep may safely graze“, gefolgt von „Hört der Engel große Freud“ (Felix Mendelsohn/MGV Cäcilia) und „Wo Menschen sich vergessen“ („Cantamus“).

Famose Klavier- und Orgel-Solos

Als wahrer Multiinstrumentalist erwies sich Hendrik Hasenberg, der bei den Musikfreunden neben Posaune auch Klavier und Orgel spielt. Das in „The River flows in you“ eingebaute Klaviersolo sorgte ebenso für Begeisterung wie Hasenbergs Orgelbegleitung zum Beginn des Konzertes. Apropos Orgel: Auch diese kam im Rahmen des famosen Solos „Fanfare“ von Organist Heinrich Fuchs zu Gehör, der im wahrsten Sinne des Wortes alle Register der Simon-Orgel zog. Da passte es perfekt, dass die Musikfreunde ankündigten, die Hälfte der Konzerteinnahmen für die just angeschaffte Orgel spenden zu wollen. Nach dem letzten Lied des offiziellen Programms, dem von allen Protagonisten gemeinsam präsentierten „Sterne über Bethlehem“ – ergänzt durch von Heinz Schütz vorgetragene, nachdenkliche Textbeiträge – setzte der Zugabenteil tatsächlich noch einen drauf. „White Christmas“, „Merry Christmas“ und „Stille Nacht“ hatten nicht nur enormes Mitsingpotential, sondern sorgten nicht zuletzt dank der von den Zuschauern hochgehaltenen Wunderkerzen und der fast schon mystischen Kirchenillumination für eine ganz besondere Atmosphäre – optisch wie akustisch. Stimmungsvoll war es auch vor der Kirche, wo die Mitglieder des Kulturvereins „Kulturlant“ umrahmt vom urigen Feuerkorb mit Glühwein und Mettbrötchen für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.

Die St. Lambertus-Kirche war trotz Zusatzbestuhlung bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die St. Lambertus-Kirche war trotz Zusatzbestuhlung bis auf den letzten Platz gefüllt.

„Cantamus“ verarbeiten in ihrer Musik Einflüsse aus Rock, Pop und Jazz.

„Cantamus“ verarbeiten in ihrer Musik Einflüsse aus Rock, Pop und Jazz.

Mittig im Altarbereich thronten die vielköpfigen Musikfreunde mit ihren zahlreichen Blasinstrumenten.Fotos: DU

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