Allgemeine Berichte | 05.01.2022

Sternsingen in Rheinbach

Der Segen konnte in diesem Jahr wieder direkt zu den Menschen gebracht werden.Foto: privat

Rheinbach. Muss das Sternsingen wieder weitgehend ausfallen? Die Befürchtungen waren groß angesichts der aktuellen Zahlen, war die Hilfsaktion doch schon Anfang 2021 aufgrund der Pandemie in ganz Deutschland nur stark eingeschränkt möglich - und ohne Besuche an den Häusern.

Umso mehr haben die Sternsinger sich gefreut, dass diesmal eine einigermaßen normale Aktion möglich war. Natürlich mit einem strengen Hygienekonzept, aber immerhin durften sie wieder von Haus zu Haus ziehen. Beim Singen wurde Maske getragen, in Hochhäusern nur vor dem Haus gesungen und alle Teilnehmenden wurden täglich getestet. So konnte der Segen wieder direkt zu den Menschen gebracht werden, Geld für arme Kinder in aller Welt gesammelt werden und die Sternsinger hatten dabei die ganze Zeit ein sehr sicheres Gefühl, was die Pandemie angeht. Und die meisten der Besuchten haben sich auch sehr gefreut: „Schön, dass Ihr wieder kommt“, war sehr häufig zu hören.

Insgesamt waren in Rheinbach über 40 Kinder vom 2. bis zum 4. Januar in den Straßen unterwegs, begleitet von etwa 20 Leiter*innen der KjG Rheinbach.

Dabei konnten über 21.000 Euro für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ gesammelt werden und somit wurden die Ergebnisse von vor Corona sogar noch knapp übertroffen.

Das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion war „Gesund werden, gesund bleiben - ein Kinderrecht weltweit“. Die Beispielländer waren Südsudan, Ägypten und Ghana. Dort unterstützen die Sternsinger viele Projekte im Gesundheitswesen. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass in diesen Corona-Zeiten das Händewaschen an Schulen ermöglicht wird - in vielen Teilen der Welt alles andere als selbstverständlich. Und sie helfen, Krankenhäuser zu bauen, damit die Menschen nicht tagelang unterwegs sind zu nächstgelegenen Klinik. Ein anderes Beispiel für Hilfsprojekte sind spezielle Einrichtungen für Kinder mit Unfallverletzungen oder Prothesen, wo diese medizinisch und psychologisch betreut werden.

Der Segen konnte in diesem Jahr wieder direkt zu den Menschen gebracht werden.Foto: privat

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