Allgemeine Berichte | 08.01.2026, 15:28 Uhr

Sternsinger bringen Segen und Hoffnung nach Kirchwald

In königlichen Gewändern zogen sie von Haus zu Haus, brachten den Menschen den Segen für das neue Jahr und sammelten Spenden für Kinder in Not. Foto: privat
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Kirchwald. Pünktlich um 10 Uhr machten sich kürzlich insgesamt 19 fröhliche und hochmotivierte Sternsingerinnen und Sternsinger nach der Einsegnung durch Diakon Martin Nober von der Kirche in Kirchwald aus auf den Weg durch das Dorf.

In königlichen Gewändern zogen sie von Haus zu Haus, brachten den Menschen den Segen für das neue Jahr und sammelten Spenden für Kinder in Not.

Im Namen der Heiligen Drei Könige wünschten sie den Einwohnerinnen und Einwohnern ein gesundes und frohes neues Jahr und erinnerten gleichzeitig an das Anliegen der diesjährigen Sternsingeraktion.

Unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ setzt sich das Kindermissionswerk gegen Kinderarbeit ein und macht darauf aufmerksam, dass Millionen Kinder weltweit noch immer unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen, statt eine Schule besuchen zu können.

Die Sternsingeraktion wurde 1958 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder entwickelt. Ihr besonderes kulturelles Gewicht wurde 2015 gewürdigt, als das Sternsingen von der Deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Neben vielen großzügigen Spenden sammelten die jungen Königinnen und Könige auch reichlich Süßigkeiten. Nach ihrem Einsatz konnten sich alle Beteiligten im Gemeindehaus bei Salaten, Pizza und Würstchen stärken – ein gemütlicher Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Die Pfarrei St. Jodokus bedankt sich herzlich bei allen Sternsingerinnen und Sternsingern, ihren Begleitpersonen, den Organisatorinnen sowie bei allen Helferinnen und Helfern. Ein besonderer Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Türen geöffnet und die Aktion mit Spenden unterstützt haben. Wer den Segen noch nicht erhalten hat, kann sich freuen: Eine kleine Anzahl an Segensaufklebern liegt weiterhin in der Kirche aus.

In königlichen Gewändern zogen sie von Haus zu Haus, brachten den Menschen den Segen für das neue Jahr und sammelten Spenden für Kinder in Not. Foto: privat

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