Sternsinger waren auch in Waldorf unterwegs
66. Sternsingeraktion stand unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“
Waldorf.Überall in ganz Deutschland sind in diesen Tagen die Sternsinger unterwegs, um Spenden für notleidende Kinder in aller Welt zu sammeln. Auch in Waldorf waren die Sternsinger wieder aktiv und besuchten am vergangenen Samstag, 6. Januar die Bürgerinnen und Bürger des Ortes.
Bei der diesjährigen, zum 66. Mal stattfindenden Sternsingeraktion unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ stehen die Bewahrung der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur im Fokus. Das Amazonasgebiet erstreckt sich über neun südamerikanische Länder. Dort wächst der weltweit größte zusammenhängende tropische Regenwald, einer der ältesten und artenreichsten der Erde. Die Aktion Dreikönigssingen 2024 bringt den Sternsingern nahe, vor welchen Herausforderungen Kinder und Jugendliche in Amazonien stehen. Sie zeigt ihnen, wie die Projektpartner der Sternsinger die jungen Menschen dabei unterstützen, ihre Umwelt und ihre Kultur zu schützen. Zugleich macht die Aktion deutlich, dass Mensch und Natur am Amazonas, aber auch hier bei uns eine Einheit bilden. Sie ermutigt die Sternsinger, sich gemeinsam mit Gleichaltrigen aller Kontinente für ihr Recht auf eine gesunde Umwelt einzusetzen.
So zogen 26 Kinder in sechs Gruppen als die Heiligen Drei Könige in Waldorf von Tür zu Tür und überbrachten nach altem Brauch den Segensspruch: 20 * C + M +B + 24 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus). Dabei rahmt die Jahreszahl 2024 den Segensspruch ein, der Stern steht für den Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Segensbitte soll das Haus und seine Bewohner beschützen und Gottes Segen bringen.
Voller Stolz durfte man am Ende auf das Sammelergebnis von insgesamt 2.218,07 Euro schauen. Die Sternsinger bedankten sich bei allen für die herzliche Aufnahme und die großzügigen Spenden.
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