Allgemeine Berichte | 08.03.2016

Akkordeon-Club Koblenz war zu Gast in St. Maximin

Stimmungsvolles Konzert in der Kirche

Das Orchester erfreute die zahlreichen Zuhörer mit einem geschickt gemischten Programm aus Klassik und Moderne.Isabelle Jordans

Koblenz. Zum wiederholten Male gastierte der Akkordeon-Club Koblenz (ACK) unter dem Motto „Akkordeon in der Kirche“ in der vollbesetzten Kirche St. Maximin in Koblenz-Horchheim. Das Orchester erfreute die zahlreichen Zuhörer mit einem geschickt gemischten Programm aus Klassik und Moderne.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des ACK, Karin Quirmbach, und dem Dank an die Kirchengemeinde St. Maximin für die Zurverfügungstellung der Kirche bildete „Präludium und Fuge in a-moll“ im Stil Buxtehudes von Matyas Seiber den gelungenen Konzertauftakt. Durch das Konzert führte diesmal Mareike Lenz in prägnanter und informativer Form.

Unter der gefühlvollen Leitung des neuen Dirigenten Rolf Donner folgten das „Florentinische Konzert“ von Gerhard Mohr und zwei Sätze aus „Drei Impressionen“ von Paul Kühmstedt.

Manche Zuhörer waren überrascht von den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten und dem raumfüllenden Klang des Instruments „Akkordeon“. Eine Bereicherung war „Sicilienne“ von Gabriel Fauré im Arrangement von Hans-Günther Kölz, das von einem Ensemble aus Spielerinnen und Spielern des Orchesters dargeboten wurde. Mareike Lenz begeisterte hierbei die Zuhörer als Solistin durch ihr perfektes und überaus gefühlvolles Querflötenspiel.

Im Anschluss daran zeichnete der Vorsitzende des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Harmonikaverbands (DHV), Manfred Baudisch, die Spielerinnen und Spieler Annemarie Stöwhaas, Michaela Paulus, Stephan Maier, Michael Frömbgen und Dirk Heimermann für 30 Jahre musikalisches Engagement in verschiedenen Orchestern und Ensembles mit der Ehrennadel des DHV in Gold aus. Für 40 Jahre musikalisches Engagement wurden die Spielerinnen Karin Poppe und Petra Meurer mit der Verdienstnadel des DHV in Silber geehrt.

Die Ehrennadel des DHV in Gold erhielten die Vereinsmitglieder Gerhard Steinhöfel sowie in Abwesenheit Karl-Werner Zimmermann für 50 Jahre musikalisches Engagement. Der Dirigent Rolf Donner wurde neben der Verdienstnadel in Silber zusätzlich mit der Dirigentennadel des DHV in Gold mit Auszeichnung für 30 Jahre Dirigententätigkeit ausgezeichnet.

Der Akkordeon-Club Koblenz meldete sich anschließend zurück mit dem umfangreichen Werk „Tangazo“ des bekannten argentinischen Komponisten Astor Piazzolla, in der Bearbeitung des Dirigenten Rolf Donner.

Hierbei konnten Dirigent und Orchester so richtig die Klangfülle der Instrumente und des argentinischen Tangos zur Geltung bringen.

In ähnlichem Stil erfolgte dann „Rojo Tango“ von Pablo Ziegler, einem Schüler Piazzollas. Die gute Akustik des Gotteshauses brachte die aufgeführten Musikstücke hervorragend zur Wirkung.

Mit „Choral und Rock-out“, einer gemischten Komposition (Klassik-Moderne) des Niederländers Ted Huggens, fand das gelungene Konzert seinen Abschluss.

Lang anhaltender Applaus der begeisterten Zuhörer forderte vom Orchester die obligatorische Zugabe: „Heal the world“ von Michael Jackson.

Mit dem Dank der Moderatorin an alle Mitwirkenden und Besucher ging ein gelungenes und stimmungsvolles Konzert zu Ende.

Dirigent Rolf Donner war in seinem Element.

Dirigent Rolf Donner war in seinem Element. Foto: Isabelle Jordans

Das Orchester erfreute die zahlreichen Zuhörer mit einem geschickt gemischten Programm aus Klassik und Moderne.Fotos: Isabelle Jordans Foto: Isabelle Jordans

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