Tausende Menschen zogen bei strahlendem Sonnenschein über den Markt und deckten sich mit Stoffen und Nähutensilien ein
Stoff- und Tuchmarkt in Remagen kam auch bei der 16. Auflage super an
Remagen. Optimale Bedingungen gab es am Sonntag in Remagen bei der 16. Auflage des Deutsch-Holländischen Stoff- und Tuchmarktes. Rund 85 Händler hatten ihre Stände auf den Parkplätzen Grabenstraße und Alte Post mit allem, was die Freunde des Nähens begehren aufgebaut. Zusätzlich luden die GeschäftsinhaberInnen in der Innenstadt zum Einstieg in die Open-Air-Saison zum verkaufsoffenen Sonntag ein, so dass die vielen, vielen Gäste einen wunderbaren Rundlauf durch die Innenstadt hatten und sich dabei mit Stoffen und Nähutensilien ebenso eindecken konnten wie mit den Angeboten aus den Geschäften in der Fußgängerzone. Bei strahlendem Sonnenschein machte das offensichtlich tausenden Menschen Freude. Nach dem Gang über die Remagener Shoppingmeile zog es dann auch Menschenscharen an den Rhein, wo kaum mehr ein Stuhl in den Gastronomien frei blieb, ebenso wie in der Innenstadt in den Cafés und Eiscafés. Da war das ein oder andere Mal Schlange stehen angesagt, um einen freien Stuhl oder ein Eis auf die Hand zu ergattern. Auch der Marktmeister der Stadt, Günter Balas, zeigte sich rundum zufrieden mit dem Hochbetrieb beim Stoff- und Tuchmarkt. Ebenso Marco Krstic von der veranstaltenden EXPO Event Marketing GmbH habe wissen lassen, dass sich die Stoff- und Tuchhändler über sehr gute Umsätze in Remagen gefreut hätten.
Was gerade bei dem Stoff- und Tuchmarkt in Remagen auffällig ist, ist, dass viele Menschen ganz gezielt kommen, um sich mit Stoffen einzudecken. Wo gibt es auch so viel Auswahl auf einmal? An rund 85 Ständen, noch einmal 15 mehr als im vergangenen Jahr, an circa 300 Metern Standfläche ließen sich die Fans von Nadel und Faden nicht abhalten und stöberten nach Brauchbarem und lange Gesuchtem. Stoffe in Hülle und Fülle und zu recht günstigen Preisen lockten einfach. Eine unglaubliche Vielfalt an Stoffen wurde den Nähfreunden offeriert. Ob Kleider-, Kinder-, Möbel-, Gardinen- oder Dekostoffe, ob Samt, Seide oder Leinen, viele Handarbeitsfans wussten genau, was sie wollte: Stoffe für Kostüme in der Karnevalssession, Stoffe zur Dekoration der Außenbestuhlung für die Terrasse oder den Garten, Markisenstoffe für den Balkon oder für die schon lange gewünschten neuen Gardinen, oder auch Stoffe für ein neues Kleid oder einen neuen Rock. Ob für Schürzen oder Anzüge, ob für Tischdecken oder Kleidung, es gab einfach alles an Stoffen, was man sich vorstellen kann. Ob Stoff für eine Tunika oder Vorhänge, das Angebot war einfach überwältigend. Vieles an Musterkleidungsstücken konnte denn auch bewundert werden, so dass die Ideen wie von selbst kamen. Und sogar die Strickbündchen für die Kleidung gab es in allen Farben, handgenähte Kinderkleidung, Schnittmuster, Stoffe für Unikattaschen, alles was das Hobbyschneiderinnenherz begehrt, war einfach da und wartete nur darauf, den Besitzer zu wechseln. Viele Stände hatten auch Stoffreste zu Dumpingpreisen. Für denjenigen, der nur wenig Stoff brauchte, ein absolutes Schnäppchen. Und viele, die kamen, wussten sehr genau, was sie brauchten und suchten ganz speziell. Reger Betrieb herrschte auch bei den Nähutensilien. Die gab es wirklich in riesiger Auswahl. Ob Knöpfe, oder Garne, Nadeln, Nähseide oder Reißverschlüsse in unglaublich vielen Varianten, Litze zum Verschönern von Kleidung oder Uniformen, Bänder, Charmes, Perlen und vieles, vieles mehr, ergänzten das enorme Stoffangebot perfekt. Und wer dann nach einem Blick auf dem Stoff- und Tuchmarkt und in die Fußgängerzone mit ihren geöffneten Geschäften auch noch einen Blick an die Rheinpromenade warf, der staunte nicht schlecht, denn auch hier herrschte absoluter Hochbetrieb. Es schien die Menschen angesichts des strahlenden Sonnenscheins und der frühlingshaften Temperaturen wirklich nach draußen zu drängen. Die Außenbestuhlungen in Cafés, Eisdielen und auch Restaurants waren belegt. Und wieviele Menschen am Sonntag den Weg nach Remagen angetreten waren, das zeigte das hohe Autoaufkommen: die Parkplätze waren fast durchgängig besetzt, ob in Remagen, entlang der B9 oder in den Außenbezirken. Und die Fahrzeuge kamen aus vielen Richtungen, ob vom Westerwald oder Mosel, ob von der Eifel oder Köln und Aachen. Wieder einmal war der Stoff- und Tuchmarkt sowie der verkaufsoffene Sonntag rundum gelungen. AB
Stoffe in unterschiedlichen Farben und Mustern gab es in Hülle und Fülle.
Kleidung und Kopfbedeckungen wurden ebenfalls angeboten.
Ein wahres Paradies für kreative Menschen.
Auch Nähzubehör durfte natürlich nicht fehlen.
Beim Stöbern auf dem Markt wurde jeder fündig.
