Fahrbahnerneuerung auf der L 98 zwischen Senheim und der Einmündung der L 200
Straße wird komplett saniert
Senheim. Am Dienstag, 1. März, beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraße 98 zwischen Senheim und der Einmündung in die L 200 in Richtung Beilstein. Die vorhandene Fahrbahn weist auf einer Länge von rund 3,2 Kilometern starke Schäden auf. Daher wird die Straße komplett saniert.
Der Leitende Baudirektor, Diplom-Ingenieur Bernd Cornely, Leiter des für das Gesamtprojekt verantwortlichen Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz, informiert über Einzelheiten der Maßnahme: „Die L 98 ist eine wichtige Verbindungsachse zwischen Moseltal und Hunsrück. In den Jahren 2014 und 2015 konnten wir erfreulicherweise die Ortsdurchfahrt in Senheim sowie die Strecke zwischen Grenderich und der L 200-Einmündung erneuern. Jetzt schließen wir die Lücke dazwischen. Die Straße wird im sogenannten Hocheinbau-Verfahren saniert. Dazu werden zwei neue Asphaltschichten auf die vorhandene Straße aufgebracht. Die Übergangsbereiche am Bauanfang und Bauende werden im Vollausbau angeglichen. Die Entwässerungsanlagen werden ebenfalls erneuert beziehungsweise angepasst und die Schutzplanken ersetzt.“
Die L 98 muss aufgrund der vorhandenen, nicht ausreichenden Fahrbahnbreite während der gesamten Bauzeit von etwa vier Monaten voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitung wird eingerichtet. Den Ausbau übernimmt - nach öffentlicher Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote - die Firma Christoph Schnorpfeil GmbH & Co. KG aus Trier. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund eine Million Euro und werden komplett vom Land Rheinland-Pfalz finanziert.
„Die Ausführung der Bauarbeiten ist leider mit Beeinträchtigungen und Umwegen für die Verkehrsteilnehmer verbunden. Die erforderliche Vollsperrung führt zu einer insgesamt kürzeren Gesamtbauzeit und zu einer höheren Bauqualität. Wir danken bereits vorab für das Verständnis. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur in der Region weiter systematisch verbessert“, so Cornely abschließend.Pressemitteilung
des Landesbetriebs Mobilität
Cochem-Koblenz
