Allgemeine Berichte | 04.12.2019, 14:39 Uhr

Rundgang durch Gimmersdorf

Straßenschäden - Gefahrenstellen im Ortskern

Appell an BürgerInnen, Gefahrenstellen zu melden

Christoph Fiévet (li.) und BG Swen Christian (Mitte) inspizieren den Straßenzustand „Im Kohlgarten“, FB-Leiter Christian Pohl dokumentiert die Schäden.Foto: Gemeinde Wachtberg
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Wachtberg-Gimmersdorf. Zu einem kleinen Rundgang durch Gimmersdorf trafen sich kürzlich Wachtbergs Beigeordneter Swen Christian sowie der für Infrastruktur zuständige Fachbereichsleiter Christian Pohl mit dem Vorsitzenden der Gimmersdorfer Ortsvertretung Christoph Fiévet.

Besonderes Augenmerk wollten sie dabei auf die stellenweise schlechten Straßenzustände im Ortskern legen. Beginnend am Dorfsaal richtete die Gruppe jedoch zuerst den Blick auf dieses Objekt und dessen Vorplatz im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzepts (DIEK) Gimmersdorf. Verkehrsberuhigte Zone, Spielstraße, neu gestalteter Vorplatz, verschiedene Gestaltungsideen liegen vor. Der Beigeordnete wies insbesondere darauf hin, dass, im Gegensatz zum derzeit umgesetzten integrierten Handlungskonzept in Niederbachem, das Gimmersdorfer Konzept keine vergleichbare Komplettentwicklung bedeute, sondern sich in kleine, jeweils einzeln geförderte und umzusetzende Projekte aufteile. Diesen Wunsch habe die Bürgerschaft deutlich formuliert, sagte Christian, denn so, ergänzte Fiévet, könnten sich auch interessierte Privatleute in einzelne Vorhaben mit einbringen.

Die Straßenbeschaffenheit näher in den Fokus setzten die Drei vor allem im Karree um die Kapelle. Die Straße „Im Kohlgarten“ wurde schon mehrfach ausgebessert. Neben den sichtbaren Ausbesserungen sind nun erneut große Stücke der Teerdecke herausgebrochen. Hier müsste grunderneuert werden, waren sich alle einig. Die Mittel für das laufende Jahr seien jedoch ausgeschöpft, so Pohl. „Wir kommen nicht nach!“ erläuterte er die aktuelle Sachlage. Regelmäßig werde kontrolliert und alles protokolliert. Der Vorschlag Fiévets, ein Sonderprogramm für die Straßenunterhaltung aufzulegen, traf durchweg auf Zustimmung, würde aber, so Christian und Pohl, eine massive Aufstockung der Mittel für Instandhaltungskosten erfordern. Dadurch, dass lediglich zwei bis drei Straßen pro Jahr grundhaft erneuert werden können, was u. a. am enormen Aufwand der Beitragserhebung liegt, bedarf es zwingend parallel dazu eines weitaus größeren Finanzvolumens für die Unterhaltung der Straßen als bislang regelmäßig im Haushalt bewilligt wird. Weiter auf dem Rundgang zeigten sich auf der „Überdorf“-Straße merkliche Höhenunterschiede durch Löcher und Randkanten. Auch ist der betroffene Bereich nur schwach ausgeleuchtet, weil er genau mittig zwischen zwei Laternen liegt. In der „Unterdorf“-Straße hingegen zeigte sich ein gutes Beispiel für verbesserte Straßenverhältnisse. Dort ist die vormals gefährliche Ecke zur Straße „Am Stockenpütz“ inzwischen verkehrssicher abgeflacht. Auch „Im Hermesgarten“ konnten die Straßengegebenheiten zwischenzeitlich verbessert werden, wussten alle zu berichten.

Fazit: Es bleibt viel zu tun! Und einen Appell richtet Beigeordneter Christian auch an alle Bürgerinnen und Bürger: „Melden Sie uns Gefahrenstellen!“

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Christoph Fiévet (li.) und BG Swen Christian (Mitte) inspizieren den Straßenzustand „Im Kohlgarten“, FB-Leiter Christian Pohl dokumentiert die Schäden.Foto: Gemeinde Wachtberg

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