Information und Argumentationstraining in Siegburg
Strategien gegen Antisemitismus
Siegburg. Antisemitismus ist ein gravierendes und oft unterschätztes Problem. Jüdinnen und Juden sind, von der Öffentlichkeit oft weitgehend unbemerkt, Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt. In allen gesellschaftlichen Bereichen herrscht großes Unwissen über modernen Antisemitismus, was dessen Ausbreitung begünstigt. Jetzt bietet der Förderverein der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ eine Informationsveranstaltung mit Argumentationstraining zu „Strategien gegen Antisemitismus“ an. Die Veranstaltung beginnt mit einem informativen Überblick über das Phänomen Antisemitismus als ideologische Weltanschauung in den verschiedenen modernen Ausprägungen. In dem anschließenden Argumentationstraining werden politische Erklärungen, Argumente, Schlagwörter und Parolen auf ihre Basis, Wirkung und sachliche Angemessenheit hin geprüft und eventuelle Gegenstrategien erprobt. Die Veranstaltung dient der demokratischen Sensibilisierung mit dem Ziel, Ohnmacht und Überforderung angesichts der publizistischen Informationsfülle zu überwinden und groben Vereinfachungen, Fake News und Vorurteilen informiert entgegen treten zu können. Sie findet statt am Freitag, 26. April von 13 bis 16 Uhr, im Kreishaus, Raum Rhein, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Voranmeldung beim Kreisarchiv, über Tel. (0 22 41) 13 -29 28 oder per E-Mail an gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de erforderlich. Die maximale Anzahl der Teilnehmenden beträgt 25 Personen. BA
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