Bürger- und Heimatverein Waldorf gibt neuen Band zur Ortsgeschichte heraus

Streifzüge durch die Waldorfer Geschichte II

Streifzüge durch die Waldorfer Geschichte II

Unter dem Titel „Streifzüge durch die Waldorfer Geschichte II“ gibt der Bürger- und Heimatverein Waldorf e.V. die sechste Ergänzungsschrift zur 1996 erschienenen Dorfchronik heraus. Foto: privat

05.12.2022 - 17:00

Waldorf. Unter dem Titel „Streifzüge durch die Waldorfer Geschichte II“ gibt der Bürger- und Heimatverein Waldorf e.V. nach „Waldorf im Zweiten Weltkrieg“, „Streifzüge durch die Waldorfer Geschichte I“, „Worte sind wie Tauperlen“ sowie den beiden Bildbänden „Waldorf in alten Bildern“ nun die sechste Ergänzungsschrift zur 1996 erschienenen Dorfchronik heraus. Ähnlich dem Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler, nur in kleinerem Rahmen, werden in dem neuen Buch von mehreren Autoren verschiedene Themen aus der Waldorfer Geschichte zusammengefasst. Nach einer Biographie des Pfarrers Lothar Brucker, den es im Dienste der Nächstenliebe in die weite Welt gezogen hat, folgt ein Artikel über die Waldorfer Mühlen und Müller. Deren Geschichte wird teils bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgt. Es folgen Berichte über die Waldorfer Dorfschmiede, über römische Funde auf dem Scheid und über die Waldorfer Pfarrer des 18. Jahrhunderts. Aber auch die unmittelbaren Vorgänger Pfarrer Brands, wie der unvergessene Pastor Kick, finden hier ihre Würdigung. Ein hochinteressantes Thema ist sicherlich die mittelalterliche Wasserburg in Waldorf. Hier geht der Autor insbesondere anhand von historischem Kartenmaterial der Frage nach, wo denn diese Burg gestanden haben könnte. Ein umfangreiches Kapitel ist dem Dorf, wie es sich wenige Jahre nach dem großen Brand von 1824 zeigte, gewidmet. Anhand von Kartenausschnitten werden alle Straßen mit ihrer damaligen Bebauung und auch den Namen der Eigentümer dargestellt. Weitere Kapitel sind den Erlebnissen eines Waldorfers in russischer Kriegsgefangenschaft und der Festschrift der schon fast legendären 900-Jahr-Feier gewidmet. Den Abschluss bildet die Rekonstruktion der alten, im Jahre 1874 abgerissenen Waldorfer Pfarrkirche. Bei der spärlichen Quellenlage stellte die Rekonstruktion für die Autoren des Kapitels eine besondere Herausforderung dar. Das Buch, das einen Umfang von 124 Seiten hat und mit vielen, teils farbigen Abbildungen ausgestattet ist, kann zum Preis von neun Euro im Hofladen sowie beim Bürger- und Heimatverein erworben werden.

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Kommentare
germät:
"Armes Deutschland" wäre zu einfach und zu billig als Überschrift für solche Taten. Einfach nicht mehr nachvollziehbar. Früher wurden noch die Opferstöcke aufgebrochen, heute ist da aber nichts mehr zu holen!...
juergen mueller:
Das trifft voll u. ganz zu "germät". Würde ich mir sehr gerne anschauen. Jedoch, da wir aus Alters- u. Krankheitsgründen kein Auto mehr haben wird dies nicht möglich sein. Für jeden Kunstinteressierten wird es eine Freude u. Bereicherung sein. ...
germät:
"Künstler mit langem Atem"!...
juergen mueller:
Kunst u. Kultur ist ein wichtiges Gut - sagt der OB, Herr Langner. Damit hat er recht. Aber Sagen kann man viel. Und das machen Politiker nun einmal ... viel. Der Garten HERLET ist ein KULTURGUT, was die Stadt jedoch einen Sch ... zu interessieren scheint. Man setzt seinen Fokus weiterhin auf profitorientiertes,...
juergen mueller:
Der Garten HERLET - ein KULTURGUT, was bewahrt werden u. nicht touristisch orientiertem Profitdenken geopfert werden sollte. Ich will jetzt nicht den Finger in die Wunde legen. Aber Kultur zu fördern, zu erhalten, ist doch das vermeintliche (ich könnte auch sagen, angebliche) Bemühen der Stadt, in...
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