Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

1. Fridays For Future Demonstration in Koblenz

Streikende Schüler und Studenten sorgen für Staus

Streikende Schüler und Studenten sorgen für Staus

Symbolbild. Foto: niekverlaan / pixabay

08.02.2019 - 08:59

Koblenz. Am Freitag, 8. Februar, fand die erste Fridays For Future Demonstration in Koblenz gegenüber des Rathauses statt. Auch in 20 verschiedenen anderen Städten in Deutschland wurde von den Schüler*innen an jenem Tage an die Verantwortung der Politiker*innen für ihrer aller Zukunft appelliert und gezeigt, dass der Kohleausstieg, welcher weit nach 2030 liegt, nicht in ihrem Konsens liegt. „Um das Klimaziel der 1,5°C zu erreichen, kann der Kohleausstieg 2038 keine Option sein. Die Politik muss sich endlich bewusst werden, dass die Zukunft des Planeten nicht den wirtschaftlichen Interessen untergliedert werden darf“, erklärte Henri Krause aus dem Görres Gymnasium. Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt und demonstriert, gehen seit mehreren Wochen junge Menschen in ganz Deutschland auf die Straße und fordern ein Umdenken der Klimapolitik, wie der gesamten Gesellschaft bezüglich des Klimawandels. „Weil wir die erste Generation sind, welche von den Konsequenzen des Klimawandels betroffen sein wird und die letzte Generation sind, die daran noch was ändern kann“, ergänzte Frederik Anschütz aus dem Max von Laue Gymnasium. Am vorherigen Sonntag, den 03.02. trafen sich ungefähr 30 engagierte Schüler*innen zum gemeinsamen Plakatemalen und organisierten sich für den Demonstrationstag.

Pressemitteilung Fridays For Future Koblenz


Schülerdemo sorgt für Staus in Koblenz


Die angemeldete Demonstration zahlreicher Schülerinnen und Schüler, die für mehr Klimaschutz streikten, begann am heutigen Freitag, 8. Februar, um 10 Uhr in der Koblenz Innenstadt. Einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen begaben sich gegen 12 Uhr in den Bereich des Friedrich-Ebert-Rings und blockierten diesen, sodass der Fahrzeugverkehr angehalten und umgeleitet werden musste. Da kein verantwortlicher Versammlungsleiter erreicht werden konnte, musste die Versammlung durch gutes Zureden aufgelöst werden. Die Schüler und Schülerinnen verließen friedlich die Veranstaltung, die Staus lösten sich langsam auf.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
14.02.2019 14:35 Uhr
juergen mueller

Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.



08.02.2019 18:48 Uhr
Anne

Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!



08.02.2019 18:37 Uhr
Lara

Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist.
Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)



08.02.2019 15:52 Uhr
juergen mueller

Wo bitte, leben wir? Doch wohl in Deutschland, in einem Land wo man "deutsch" spricht. Mit "Fridays for Future" können junge,aber vor allem ältere Semester nichts anfangen.Beeindruckt,Herr Lammers ist das eine (obwohl sie damit alleine stehen dürften),Und was bitte,hat dieser überflüssige u.unproduktive Schülerauflauf mit einem besseren Klima u.mit der Zukunft zu tun?Ihre Einschätzung,das die Schüler damit etwas geschafft haben sollen,was wir "Vergangenheits-Erwachsenen" nicht geschafft haben (sollen) - woher haben Sie diese Weisheit?Wenn dieses Schaulaufen der Grundstein für unsere Zukunft sein soll,danke,dann sind mir doch greifbare Bemühungen u.Ergebnisse lieber.Dazu brauche ich keine überflüssige Veranstaltung,die auf Kosten der eigenen Lernverweigerung aufgebaut wird/wurde.



08.02.2019 14:02 Uhr
Flo Rina

Das ist organisiertes Schulschwänzern. Erstaunlich viele Unter- und Mittelstufen-Schüler da. Die kann man so schön manipulieren... Erinnert mich an die Kinderkreuzzüge.



08.02.2019 10:47 Uhr
Frank Lammers

Ich bin beeindruckt das die Schüler das schaffen was die Erwachsenen in der Vergangenheit nicht geschafft haben!!!
Es ist unser aller Zukunft.
Wir sollten Sie dabei unterstützen für ein besseres Klima.



08.02.2019 09:25 Uhr
Uwe Klasen

Wie viele Schüler und Studenten würden wohl kommen, wenn die Demonstrationen in der Freizeit wären und was soll so ein „Streik“ bewirken? Durch Lernverweigerung die persönliche Zukunft verbauen?
Dies ist eine recht perfide Form des Missbrauchs und Instrumentalisierung mit Hilfe der dahinterstehenden Organisationen!



Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Für die Deutschen
Meisterschaften qualifiziert

SV Urmitz bei Südwestdeutschen Judo-Einzelmeisterschaften U18

Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert

Urmitz. Vor Kurzem fanden im saarländischen Homburg-Erbach die Südwestdeutschen Judo-Einzelmeisterschaften der U18 statt. Für den SV Urmitz hatten sich Maurice Leufgen bis 66 kg und Nico Schnapp bis 81 kg über die Rheinland-Einzelmeisterschaften qualifiziert. mehr...

Rathaus Meckenheim

Energieberatung

Meckenheim. Die Vorfreude auf die warme Jahreszeit erhält dann einen Dämpfer, wenn die Heizkostenabrechnung ins Haus flattert. Steigende Kosten drücken auf die Stimmung. Dabei lassen sich die jährlichen Energiekosten senken. mehr...

Einladung
zum „jecken Heimspieltag“

„Fastelovend meets SGO“ bei der SG Ollheim-Straßfeld

Einladung zum „jecken Heimspieltag“

Heimerzheim. Am 24. Februar wird es beim Heimspiel der Ersten Herrenmannschaft karnevalistisch. Unter dem Motto „Fastelovend meets SGO“ erwartet man neben echtem Verbandsligahandball auch das Ollheimer... mehr...

Alaaf auf die neuen Ordensträger

Rheinbacher Tollitäten im Kindergarten Wibbelstätz

Alaaf auf die neuen Ordensträger

Rheinbach. Auch in diesem Jahr lud die Elterninitiative Kindergarten Wibbelstätz e.V. zum karnevalistischen Nachmittag auf die Tenne in den Hof Raaf. mehr...

Kreisverwaltung

Öffnungszeiten an Karneval

Rhein-Sieg-Kreis. Zu Karneval gelten auch bei der Kreisverwaltung geänderte Öffnungszeiten: An Weiberfastnacht, 28. Februar, schließt die Kreisverwaltung bereits um 12 Uhr ihre Pforten. Alle Dienststellen... mehr...

Mosaik-Kulturhaus

Neues Anmeldeportal

Meckenheim. Die Anmeldungen für die Ferienbetreuungen des Mosaik-Kulturhauses Meckenheim sind ab sofort über ein Online-Portal möglich. Unter www.unser-ferienprogramm.de/mosaik-kulturhaus gelangt man zum neuen Anmeldeportal. mehr...

Anzeige
Politik

Die Landratswahl des Kreises Neuwied am 27. September 2017 ist bereits einige Zeit her. Seitdem präsentiert sich mit Landrat Achim Hallerbach und dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert ein dynamisches Duo an der Spitze des Landkreises. mehr...

FWG Weitersburg gratuliert Ortsbürgermeister Jochen Währ zum 50. Geburtstag

„Ein tolles Geburtstagsfest!“

Weitersburg. Der Vorstand und die Fraktion der FWG Weitersburg waren anlässlich des 50. Geburtstag des Ortsbürgermeisters von Weitersburg Jochen Währ in die festlich geschmückte Scheune der Familie Währ geladen. Hier konnten wir dann dem Ortsbürgermeister die herzlichen Glückwünsche der FWG zu seinem Jubiläumstag überbringen. Der 2. Vorsitzende Alfred Urwer hielt eine sehr amüsante Geburtstagsrede... mehr...

 
Sport

Aalborg/Mayen. „Das Siegertreppchen hatte ich fest im Blick,“ betonte Jil Augel vom Sen5 Karate Verein Mayen im Vorfeld der Junioren-Europameisterschaften im Norden Dänemarks. Nach zwei sehr unglücklichen... mehr...

SC Bendorf - Sayn

Bambinis erfolgreich bei Heimturnier

Bendorf. Vor kurzem stand für die Bambini des SC Bendorf-Sayn die 3. Runde des Sparkassen-Futsal-Hallencups an. Bei dem Turnier in Bendorf trat man gegen die Teams aus Arenberg, Rhens, Koblenz, Kettig und der eigenen 2. Mannschaft an. Die Spieler zeigten eine tolle Mannschaftsleistung und gewannen vier der fünf Spiele, bei einem Unentschieden. mehr...

Wirtschaft

- Anzeige -Hörtraining unter Anleitung bei BECKER Hörakustik Koblenz

Gutes Hören hält geistig fit

Koblenz. Das vielseitige und kostenfreie Hörtraining verbessert nicht nur die Hörwahrnehmung und -verarbeitung, es trägt auch zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei. Üben können Sie ganz bequem von zu Hause aus – mit dem TRITON Hörtraining. mehr...

Umfrage

1.000 Euro für jeden - Sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben?

Ja, finde ich gut.
Nein, sowas brauchen wir nicht.
Ist mir egal.
Anzeige
 
 
Anzeige
Kommentare
Gasuwe:
Wenn das ein deutscher Täter gewesenen wäre hätte man das als erstens erwähnt.

Ja zum Klimaschutz

Uwe Klasen:
Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!
Uwe Klasen:
Die Steuerlast nimmt kontinuierlich zu, laut Daten der OECD nimmt Deutschland, zumindest, bei Steuern und Abgaben eine Spitzenposition ein. --- Dazu ein Satz aus dem politischen Testament von „Friedrich der Große“ (1712 – 1768): „Also ist es recht und billig, daß jeder Privatmann zu den Staatskosten beiträgt, aber er soll nicht sein halbes Einkommen mit dem Herrscher teilen.“
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.